Computerworld Newsticker

Dienstag, 12. Januar 2021

Crealogix gliedert das Servicegeschäft aus
Das Schweizer Fintech Crealogix gliedert die Produktimplementierung der Crealogix BaaS aus. Dazu wurde im Zuge eines Management Buyouts die Firma Coperitus gegründet, zu der diesen Monat rund 50 Mitarbeitende wechseln sollen. Coperitus führt das bestehende Servicegeschäft von Crealogix vorerst als Subunternehmerin und ab 2022 mit direkter Kundenbetreuung weiter. Die Crealogix BaaS bleibt den Angaben zufolge mit ihren rund 70 Angestellten jedoch «ein wichtiger Standort» des Fintechs und wird mit dem Rechenzentrum in bisheriger Form mit Fokus als SaaS-Anbieter das Geschäft weiterentwickeln.
---+++---
Zoom will 1,5 Milliarden Dollar mit Aktienangebot einnehmen
Zoom will seine Kassen mit einem Aktienangebot im Wert von mindestens 1,5 Milliarden Dollar auffüllen. Zusätzlich kann die Platzierung um weitere Aktien im Wert von 225 Millionen Dollar erweitert werden. Der Zeitpunkt ist für den Anbieter von Videokonferenzen allerdings nicht besonders günstig: Der Aktienkurs des Unternehmens liegt momentan um rund 40 Prozent unter dem Höchststand von Mitte Oktober.
---+++---
Sony steigt ins Drohnen-Business ein
Zur Online-Ausgabe der Technik-Messe CES stellte Sony seine erste Drohne mit dem Markennamen «Airpeak» vor. Der japanische Konzern ist ein wichtiger Player im Bereich professioneller Videoausrüstung und will mit dem neuen Angebot nun auch das Segment der Luftaufnahmen abdecken. Sony demonstrierte die «Airpeak»-Drohne in einem Video von Strassentests seines vor einem Jahr überraschend vorgestellten Autoprototyps «Vision-S».
---+++---
UBS will jede fünfte Filiale in der Schweiz schliessen
Noch im ersten Quartal plant die UBS, hierzulande 44 der noch 239 Filialen zu schliessen. Wie Axel Lehmann, der Schweiz-Chef der Grossbank, gegenüber der «NZZ» sagte, sind primär kleinere Geschäftsstellen betroffen. Die Schliessungen begründet er mit den sich verändernden Kundenbedürfnissen – Schaltertransaktionen seien um rund 10 Prozent zurückgegangen, während E- und Mobilebanking sowie Twint inzwischen viel öfter genutzt würden.
---+++---
Städteverband für E-ID-Gesetz
Der Vorstand des Schweizerischen Städteverbandes hat die Ja-Parole für die Abstimmung vom 7. März zum E-ID-Gesetz gefasst. Mit dem E-ID-Gesetz würden dringend nötige gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen, heisst es in der Begründung. Gegen das E-ID-Gesetz ist das Referendum ergriffen worden. Die Gegner stossen sich hauptsächlich daran, dass die E-ID nicht ausschliesslich vom Staat ausgegeben werden soll.
---+++---
Softwareone schnappt sich US-SAP-Cloud-Berater
Die Stanser Softwareone Holding hat die Übernahme von Optimum Consulting, einem in den USA angesiedelten, SAP-zertifizierten Technologieberatungsunternehmen, bekanntgegeben. Optimum Consulting bietet Lösungen und Managed Services für Kunden, die ihre SAP-Umgebung in die Public Cloud migrieren und dort betreiben wollen. Die Übernahme erweitert und stärkt auch die SAP-Cloud-Fähigkeiten von Softwareone in den Vereinigten Staaten. Finanzielle Details zum Merger wurden nicht bekanntgegeben.
---+++---
Wisekey will Reichweite seiner Halbleiter erhöhen
Um die Reichweite seiner Sicherheits-Chips zu erhöhen, arbeitet die Genfer Wisekey künftig mit Ismosys zusammen, einer Handelsabteilung der Spectrum Electronics Group. Ab sofort wird Ismosys die Halbleiterprodukte von Wisekey in weiten Teilen Europas vertreiben, einschliesslich in Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Grossbritannien und Irland, in den nordischen und Benelux-Ländern sowie in der Türkei und in Indien.
---+++---
Bitcoin bricht weiter ein
Bitcoin-Anleger befinden sich derzeit auf einer Berg-und-Tal-Bahn: Am Montag fiel die Ur-Kryptowährung bis auf 30'260 US-Dollar zurück, nachdem sie Ende vergangene Woche ein Rekordhoch von fast 42'000 Dollar erreicht hatte. Zusammen mit der Entwicklung vom Wochenende brach der Kurs zeitweise um mehr als ein Viertel ein.


Das könnte Sie auch interessieren