Die besten Passwort-Manager im Vergleich

LastPass

Ebenfalls ein sehr empfehlenswerter Passwort-Manager ist LastPass, vor allem im professionellen Umfeld. Das Tool gibt es in einer Unternehmensversion, bei der beispielsweise das Active Directory synchronisiert werden kann, Management-Policies definiert und provisioniert werden können. Das Tool bietet Single-Sign-on für gängige Cloud-Anwendungen wie Office 365, Google Apps und Salesforce. Es unterstützt zudem sowohl Hardware- als auch Software-basierte Mehrfaktoren-Authentizierung. Ein praktisches Feature ist auch die Erstellung von «Einmal-Passwörtern», die man dann beispielsweise auf Computern oder in Netzen verwenden kann, denen man nicht trauen kann, da sie etwa öffentlich zugänglich sind.
Ein weiteres Feature für Geschäftsanwender ist die Möglichkeit, geschäftlich verwendete Passwörter von solchen für den privaten Gebrauch zu trennen. So können Unternehmen die geschäftlichen Losungen verwalten, während der Anwender als Privatanwender seine Seiten sicher besuchen kann. Wegen dieser Unternehmens-Features wird das Tool laut LastPass von 10'000 Firmen verwendet, und zwar vom KMU bis zum Grossunternehmen.
Je nach Volumen zahlt man zwischen 18 und 24 Dollar pro Anwender und Jahr. Auch LastPass erlaubt es, Passwörter der verschiedenen Dienste zu ändern. Aber das Verfahren ist komplizierter und langwieriger als bei Dashlane. So muss das Passwortänderungsbegehren für jede gespeicherte Webseite separat initiiert werden. Zugegeben, das ist einfacher, als jede Webseite selbst anzusurfen und nach der Passwortänderungsmöglichkeit Ausschau zu halten.


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