Computerworld-Newsticker

Dienstag, 3. Mai 2022

Abraxas schliesst 2021 mit positivem Ergebnis
Die auf IT-Dienstleistungen und digitale Lösungen für die öffentliche Hand spezialisierte Abraxas steigerte im Geschäftsjahr 2021 den Dienstleistungsertrag auf 187,1 Millionen Franken. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,7 Prozent gegenüber 2020. Das dabei erwirtschaftete operative Ergebnis von 2,56 Millionen Franken entspricht gemäss dem Unternehmen dem höchsten Wert seit der Fusion mit VRSG im Jahr 2018. Als Jahresergebnis resultierte 2021 ein Gewinn von 1,26 Millionen Franken. Auch die Eigenkapitalquote verbesserte sich im Berichtsjahr, und zwar von 29,6 Prozent auf 31,5 Prozent. Angesichts dieser positiven Entwicklung konnte Abraxas 2021 auch die Zahl der Mitarbeitenden mit spezifischem Fachwissen von 864 auf 933 ausbauen.
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Equinix baut Rechenzentrum bei Zürich aus
Equinix baut sein Rechenzentrum ZH5 in Oberengstringen bei Zürich aus. Es wird um einen neuen Komplex mit über 700 m2 «White Space» und rund 240 Cabinets erweitert. Es handelt sich dabei um die vierte Ausbaustufe des Rechenzentrums. Das Carrier-neutrale Rechenzentrum ZH5 soll im Endausbau 7700 m2 reine Colocation-Fläche umfassen. Hierfür sind zwei weitere Ausbauschritte geplant.
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Logitech schliesst 2021/22 mit Rekordumsatz, aber weniger Gewinn ab
Logitech hat im Schlussquartal 2021/22 die hohen Ergebnisse aus dem Vorjahr nicht erreicht. Trotzdem erzielte der Computerzubehör-Hersteller im Gesamtjahr einen Rekordumsatz. Fürs neue Jahr senkt Logitech aber wegen der Ukraine-Krise die Prognosen. In dem im März zu Ende gegangenen vierten Quartal fiel der Umsatz der schweizerisch-amerikanischen Gruppe um einen Fünftel auf 1,23 Milliarden US-Dollar, wie Logitech mitteilte. Um Währungseinflüsse bereinigt betrug der Rückgang 17 Prozent. Im Gesamtjahr 2021/22 steigerte Logitech den Umsatz sowohl währungsbereinigt als auch in Dollar um 4 Prozent auf 5,48 Milliarden. Das sei ein neuer Rekord und Logitech habe die Verkäufe in den vergangenen vier Jahren mehr als verdoppelt, hiess es weiter. Der EBIT (Non-GAAP) ging im Gesamtjahr um rund 30 Prozent auf 904 Millionen Dollar und der Reingewinn (GAAP) ähnlich stark auf 644 Millionen zurück. In dem im April angelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 strebt Logitech weiteres Wachstum an. Allerdings muss der Konzern wegen der Ukraine-Krise die Prognosen senken, dies wegen des Wegfalls von Umsätzen, die in der Ukraine und in Russland in normalen Zeiten hätten erzielt werden können. Um Währungsschwankungen bereinigt soll der Umsatz laut den neuen Prognosen um 2 bis 4 Prozent wachsen. Bislang hatte Logitech mit einem Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Und der operative Gewinn wird noch im Bereich von 875 bis 925 Millionen Dollar erwartet, nach zuvor 900 bis 950 Millionen.
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Frank Marthaler wird Verwaltungsrat bei Parashift
Der ehemalige CEO von Swiss Post Solutions, Frank Marthaler, ist in den Verwaltungsrat der Parashift AG berufen worden. Damit konnte das Schweizer Deep-Tech-Unternehmen einen Spezialisten im Bereich Business Process Outsourcing (BPO) und Dokumentenmanagement gewinnen. Marthaler verfüge über Erfahrung in der Beratung von Start-ups und Unternehmen, heisst es in einer Mitteilung. Zudem hält Marthaler bereits verschiedene VR-Mandate, so unter anderem bei Posti (finnische Post) und den Aletsch-Bahnen. Zuvor war er als Mitglied der Konzernleitung der Schweizerischen Post mitunter für die Identifikation und den Aufbau von Innovationsfeldern verantwortlich. 2007 gründete er daraus den Konzernbereich Swiss Post Solutions. Unter seiner Führung hat sich die SPS zu einem gewichtigen Dokumentenmanagement-BPO-Anbieter in der Schweiz entwickelt. Marthaler bringt damit BPO-Know-how mit.
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