Schleifen, schmieren, schrauben

Transformation kostet

Dass Optimierung, Transparenz und Automatisierung für die Transformer selbstverständlich sein müssen, sieht auch Elisabeth Maier, CEO des Entwicklers von Individual-Software Karakun, wenn sie fragt: «Können Kunden IT-Anbieter ernst nehmen, die sich nicht selber mit digitaler Transformation beschäftigen?»
Schon bei der Gründung vor eineinhalb Jahren habe man «grössten Wert auf schlanke und transparente Geschäftsprozesse gelegt, die weitgehend durch IT-Systeme unterstützt und wo immer möglich auto­matisiert werden». Jüngst sei der «Umstieg auf eine inte­grierte Gesamtlösung für unsere betriebswirtschaftlichen Prozesse vollzogen worden, die uns neu auch die Vorteile eines effizienten Reportings mitliefert».
Was zuvor in einzelnen Systemen abgebildet wurde, sei nun integriert, «um Systembrüche und manuelle Zusatzaufwände zu vermeiden». Ausserdem erhöht die «Speicherung von Wissen und Informationen auf einem Firmenwiki die interne Transparenz und reduziert signifikant interne Kommunikations- und Klärungsaufwände.
“Eine vorgängige ROI-Berechnung muss sicherstellen, dass die Investitionen sich rechnen„
Elisabeth Maier, CEO Karakun
Arbeit in virtuellen Teams wird unterstützt durch eine webbasierte Kommunikationslösung, die teure persönliche Meetings weitgehend ersetzt», zählt Maier auf. Solche Digitalisierungsanstrengungen erforderten Upfront-Investitionen, für die Mittel vorhanden sein müssen, gibt sie zu bedenken: «Eine vorgängige Return-on-Investment-Rechnung zur Sicherstellung von kurz- und mittel­fristigen Einsparungen muss sicherstellen, dass sich diese Investitionen rechnen.»
Derzeit fokussiere man den strategischen Ausbau bestehender Geschäftsfelder, wozu auch Investitionen in die Weiterentwicklung von Produkten gehören. Zudem habe auch «Aus- und Weiterbildung bei Kara­kun einen hohen Stellenwert und entsprechend fliessen auch in den nächsten Jahren Finanzmittel in den Bereich».


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