Computerworld-Newsticker

Montag, 2. Mai 2022

Rainer Schaub verstärkt Verkaufsorganisation von Abraxas
Bereits Ende Februar ist Rainer Schaub ins Verkaufsteam von Abraxas, einem Anbieter von IT-Lösungen für die öffentliche Hand, gestossen. Per Anfang Mai übernimmt er die Verantwortung für die Kunden im Raum «Kantone Ost & Fürstentum Liechtenstein». Der gebürtige Basler bringe eine über 30-jährige Kunden- und Führungserfahrung aus verschiedenen nationalen und internationalen IT-Dienstleistungsunternehmen mit, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. In diversen Funktionen – zuletzt als Head of Sales & Business Development IT Services bei Swisscom – habe er sich als Kenner des Cloud- und Outsourcing-Markts profilieren können. Zusätzlich ist Schaub seit 2005 als Gemeindeammann in der Gemeinde Sisseln (AG) tätig und verfügt dadurch auch über Wissen im Bereich der öffentlichen Verwaltung.
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Amazon enttäuscht, AWS performt
Beim weltgrössten Online-Händler Amazon laufen die Geschäfte überraschend schlecht. Der Betriebsgewinn brach im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar ein, wie der Konzern mitteilte. Der Umsatz legte um 7 Prozent auf 116,4 Milliarden Dollar zu – damit verzeichnete Amazon das schwächste Wachstum seit der sogenannten Dotcom-Krise vor zwei Jahrzehnten. Auch die Geschäftsprognose für das laufende Quartal fiel enttäuschend aus. Amazon stellte Erlöse zwischen 116 Milliarden und 121 Milliarden Dollar in Aussicht, was einem Zuwachs zwischen 3 und 7 Prozent im Jahresvergleich entsprechen würde. Amazon rechnet mit einem Betriebsergebnis zwischen minus 1 und plus 3 Milliarden Dollar – es könnte also durchaus rote Zahlen geben. Es gab aber auch einen Lichtblick im abgelaufenen Quartal: Das nach wie vor florierende Cloud-Geschäft mit Speicherplatz und Anwendungen im Internet. Dessen Aushängeschild AWS steigerte die Erlöse um 37 Prozent auf 18,4 Milliarden Dollar. Der Betriebsgewinn der Cloud-Plattform kletterte um rund 55 Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar. AWS festigt damit weiter seinen Status als wichtigster Profitbringer des Unternehmens.
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Apple mit 25 Milliarden Dollar Quartalsgewinn
Apple trotzt den globalen Problemen der Elektronikbranche mit einem weiteren Mega-Quartal. Der iPhone-Konzern steigerte den Umsatz im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 97,2 Milliarden Dollar (92,5 Mrd. Dollar). Unterm Strich blieb ein Gewinn von 25 Milliarden Dollar in den Konzernkassen. Das waren knapp 6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Besonders stark war das Wachstum im Servicebereich, in dem das Geschäft etwa mit Speicherdiensten, der App-Plattform, aber auch Musik- und Videostreaming gebündelt ist. Der Umsatz der Sparte wuchs um gut 17 Prozent auf 19,8 Milliarden Dollar. Beim wichtigsten Apple-Produkt, dem iPhone, legten die Erlöse um 5,4 Prozent auf knapp 50,6 Milliarden Dollar zu. Freude machten dem Konzern auch die Mac-Computer mit einem Umsatzplus von 14,6 Prozent auf gut 10,4 Milliarden Dollar. Der globale PC-Markt schrumpfte in dem Quartal dagegen nach Berechnungen der Analysefirma IDC um rund 5 Prozent.
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Intel mit Umsatzrückgang nach Schrumpfen des PC-Markts
Der Chip-Riese Intel bekommt das Abflauen des Corona-Booms in der PC-Branche zu spüren. Im ersten Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich um 7 Prozent auf 18,4 Milliarden Dollar. Ein Faktor für den Rückgang war das Schrumpfen des Geschäfts mit Notebook-Chips um 14 Prozent auf knapp 6 Milliarden Dollar, wie Intel nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Dem PC-Markt, der mit dem verstärkten Arbeiten und Lernen von zu Hause in der Corona-Pandemie seit 2020 einen Boom erlebte, war in dem Quartal die Puste ausgegangen. Bei Chips für Rechenzentren konnte Intel dagegen erneut zulegen: Der Umsatz wuchs um 22 Prozent auf gut 6 Milliarden Dollar. Unterm Strich sprang der Konzerngewinn von 3,4 auf 8,1 Milliarden Dollar hoch.
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