20.12.2004, 00:00 Uhr

Webauftritte von 17 Schweizer Behörden gehackt

Unbekannte Hacker haben seit Freitag insgesamt 17 Internet-Auftritte von Schweizer Behörden manipuliert. Seit gestern Abend sind die Sites wieder in Betrieb.
Internet-Surfer, die etwa auf die Fahndungsplattform der Schweizer Polizei kamen, fanden dort nur Anti-Kriegsparolen vor. Die ungewollten Veränderungen auf zum Beispiel wurden am Freitagmorgen entdeckt. Da auf den ersten Blick nicht festgestellt werden konnte, wie viele Websites betroffen seien, nahm man gleich den kompletten Server vom Netz. Damit verschwanden rund 100 behördliche Webauftritte vorübergehend ins Nirvana. Bis gestern Abend waren dann aber alle Sites wieder in Betrieb.
Bei den gehackten Servern handelt es sich anscheinend durchwegs um Unix-Systeme mit Apache. Laut Behördenmitteilung sei es sehr schwierig, den digitalen Einbrecher ausfindig zu machen, da dieser seine Identität gut verberge. Der Eindringling mit dem Pseudonym "Dark-Underground" hatte die Auftritte von Finanzdepartement, Alkoholverwaltung, Sozialversicherung und anderen manipuliert, jedoch keine Daten gelöscht.


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