Nutanix: «Unternehmen planen ihre Business Continuity viel intensiver»

Nutanix' Schweiz über die weitere Strategie und Edge Clouds

CW: Wo wird die Reise hingehen, wie sieht die weitere Strategie von Nutanix aus?
Köppli: Heute sind die grossen Cloud-Anbieter wie beispielsweise Google Cloud Platform, Amazon Webservices oder Microsoft Azure noch sehr monolithisch strukturiert. Es spricht vieles dafür, dass diese monolithen Clouds näher zum Kunden kommen, Stichwort Edge Cloud. Anstelle einer Wolke werden wir ‚Nebel’ haben, der überall präsent sein wird.
CW: Wie muss man sich das vorstellen? Können Sie bitte Ihre Vision hierfür in wenigen Sätzen skizzieren?
Köppli: In der Vergangenheit wurden Daten vor allem in Datacenter produziert. Heute werden riesige Mengen an Daten beispielsweise im IoT-Umfeld oder auf mobilen Devices generiert. Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, aus diesen Daten Wertschöpfung zu generieren. Wer das kann, ist bestens positioniert für die Zukunft. Dafür braucht es ein Operating System, welches das kann - unabhängig von Plattformen und Devices, und auch davon, wo die Daten hergestellt werden. Unsere Vision ist es, dass wir Unternehmen genau dabei helfen können, einen Sinn aus den Daten zu ziehen, egal, woher sie kommen. Die Vision ist eine Software, dank der sich diese Silos verwalten lassen.
CW: Was folgt daraus für die Verwaltung der Edge Clouds?
Köppli: Entsprechend ist das Management dieser Edge Clouds, die in viel grösserer Anzahl bestehen, noch viel wichtiger, da sonst das Skalieren nicht mehr funktioniert. Unsere Software läuft auf allen Hypervisoren, auf allen Hardwareplattformen und in unterschiedlichen Ausprägungen. Wir sehen unsere Software als das Multi-Cloud OS. Und: trotz dem oben genannten Nebel freut sich Nutanix auf weiterhin sonnige Tage (lacht).


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