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Querpass, Schuss, Tor: SAP Sports macht das Spiel

Wie rasant sich der Leistungssport dank moderner Datennutzung verändert, erklärt Achim Ittner im Interview. Der «Sport-Chef» von SAP verweist dabei auf Analogien bei der Digitalisierung von Unternehmen. Daten entscheiden immer mehr über Sieg oder Niederlage.
© (Quelle: Computerworld)

Trainingsplanung, Taktikarbeit und Leistungsdiagnostik in Spitzenvereinen werden heute nicht mehr allein auf Basis von Erfahrung entschieden, sondern zunehmend durch Echtzeitdaten, Sensorik und Artificial Intelligence geprägt. Bewegungsprofile, Passmuster oder Laufintensitäten lassen sich sekundenschnell auswerten – ein Vorteil, den Trainerteams gezielt nutzen. Oder wie es Achim Ittner, Director Global Business Development Sports bei SAP SE, ausdrückt: «weg vom Bauchgefühl hin zum datenbasierten Coaching».

Herzstück der Sport-Plattform von SAP ist die Fähigkeit, unterschiedliche Datenquellen zu vereinheitlichen: Match- und Trainingsdaten verschmelzen mit medizinischen Parametern und Leistungswerten. Aus diesen Informationen entstehen präzisere Einschätzungen über Belastung, Verletzungsrisiken und taktische Optionen. Für Clubs bedeutet das mehr Transparenz und verlässlichere Entscheidungen in der Vorbereitung wie im Wettkampf.

Die Parallelen zur Unternehmensdigitalisierung sind offensichtlich: Was im Sport als Echtzeit-Taktikanalyse dient, entspricht im Business automatisierten Entscheidungsprozessen und intelligenten Forecasts. Auch hier geht es darum, Daten aus vielen Quellen zu konsolidieren, Muster zu erkennen und Risiken frühzeitig sichtbar zu machen. So wie Trainerteams ihr Spiel dynamisch anpassen, können Unternehmen mit modernen Analytics- und KI-Werkzeugen ihre Prozesse optimieren, Ressourcen effizienter nutzen und strategische Entscheidungen auf eine breitere Informationsbasis stellen.

Sport Big Data Cloud & Infrastruktur ERP SAP Schweiz
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