Joël Mesot, Präsident der ETH Zürich, verzichtet auf eine weitere Amtszeit. An seiner Sitzung vom 5./6. März nahm der ETH-Rat den Entscheid des Präsidenten der ETH Zürich, Joël Mesot, auf eine dritte Amtszeit zu verzichten, zur Kenntnis.
Weiterer Rückschlag für das "Starship" von Elon Musk: Das grösste jemals gebaute Raketensystem der Raumfahrtgeschichte hat auch einen achten Testflug nicht wie geplant abschliessen können.
Auf dem Weg zur Stromerzeugung durch die Fusion von Atomkernen ist ein neuer Rekord erzielt worden. Das Plasma konnte im Fusionsexperiment "WEST Tokamak" für gut 22 Minuten aufrechterhalten werden.
Gegen die Pläne für einen neuen Teilchenbeschleuniger am europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf formiert sich Widerstand. Während die Machbarkeitsstudie für die Anlage noch läuft, warnen Umweltverbände vor den Auswirkungen des gigantischen Bauwerks.
Schweizer Forschende haben im Labor von Google einen neuartigen Quantensimulator mitgebaut. Der digital-analoge Simulator könne physikalische Prozesse wie etwa die Verteilung von kalter Milch in heissem Kaffee mit ungeahnter Präzision untersuchen.
In Zürich ist am Freitag die nach Angaben der dortigen Eidgenössischen Technischen Hochschule leistungsstärkste Zentrifuge Europas eingeweiht worden. Mit der Zentrifuge simulieren die Forschenden Auswirkungen von Naturgefahren wie Erdbeben auf Gebäude.
Der medizinische Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) kann laut einer Studie die Brustkrebs-Erkennungsraten in einem Mammografie-Screening-Programm um fast 18 Prozent verbessern. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen der Forschenden.
Der Testflug der Mega-Rakete Starship vom Donnerstag ist nicht nach Plan verlaufen. Dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX gelang zwar erneut das Wiederauffangen der unteren Raketenstufe, die obere jedoch explodierte über dem Atlantik.
Im Jahr 2023 haben Privatunternehmen in der Schweiz 18 Milliarden Franken für eigene Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das sind 1,2 Mrd. mehr als gemäss Erhebung von 2021 und pro Jahr 3,5 % mehr als 2021. Immer mehr von diesem Forschungsgeld fliesst ins Ausland.
Mit einem neuen Verfahren können Schweizer Forschende CO2 in die für die Industrie wertvolle Chemikalie Acetaldehyd umwandeln. Acetaldehyd wird unter anderem bei der Herstellung von Parfum oder Plastik eingesetzt.