Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

ETH will Schweiz zum Hotspot für Künstliche Intelligenz machen

Die ETH Zürich will ihre Anstrengungen im Bereich der künstlichen Intelligenz weiter ausbauen. Im Sommer dieses Jahres soll ein Schweizer KI-Sprachmodell veröffentlicht werden.
Das Hauptgebäude der ETH Zürich.
© (Quelle: ETH Zürich / Gian Marco Castelberg)

Das KI-Sprachmodell wird vom 2024 gegründeten Schweizerischen Nationalen Institut für KI (SNAI) entwickelt, wie Joël Mesot, Präsident der ETH Zürich, am Dienstag am Jahresmediengespräch der ETH Zürich sagte. Am SNAI beteiligt sind neben der ETH Zürich auch die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL) sowie weitere Hochschulen und Forschungsanstalten aus der Schweiz.

Ziel ist laut Mesot, die Schweiz als weltweit führenden Standort für die Entwicklung und Nutzung einer transparenten und vertrauenswürdigen KI zu positionieren. In Zusammenarbeit mit Behörden und Firmen sollen auf dem Basismodell künftig spezifische KI-Sprachmodelle entwickelt werden. Für die Entwicklung des Basismodells wird unter anderem die Rechenleistung des im Herbst 2024 eingeweihten Supercomputers «Alps» in Lugano genutzt.

Besorgt über die Entwicklung in den USA

Mesot äusserte sich am Jahresmediengespräch auch über aktuelle Entwicklungen in den USA, wo Universitäten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilweise ins Visier der Regierung von Präsident Donald Trump geraten sind. «Was in den USA geschieht, macht uns Sorgen», sagte Mesot. Die USA seien in vielen Bereichen «Champion» in Lehre und Forschung. Wenn es dort Probleme gebe, treffe das letztlich alle.

Schweizer Hochschulen haben in den letzten Wochen und Monaten vermehrt Bewerbungen von Forschenden aus den USA erhalten. Dies ist laut Mesot auch bei der ETH Zürich der Fall. Die ETH habe aber nicht vor, gezielt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA abzuwerben.

Künstliche Intelligenz (KI) Forschung Wissenschaft
Anzeige

Neueste Beiträge

Kurze Newsletter-Sommerpause - In eigener Sache
Vom 27. Juli bis zum 9. August macht die Computerworld-Redaktion eine kurze Newsletter-Sommerpause. Sie bekommen in diesem Zeitraum keinen Newsletter. Den nächsten Newsletter erhalten Sie dann wieder am 10. August.
2 Minuten
26. Jul 2026
«Wir sind ein internationaler Anbieter mit einer lokalen Seele»
Der Schweizer Markt für IT-Dienstleistungen gilt als anspruchsvoll und stark umkämpft. Dennoch sieht die Var Group erhebliches Wachstumspotenzial. Im Interview erklären Massimo Fumagalli und Sladjana Timotijevic, weshalb sie auf lokale Verankerung statt auf reine Grösse setzen und welche Rolle weitere Akquisitionen bei der Expansion in der Schweiz spielen sollen.
5 Minuten
«Sicherheit schafft Vertrauen auf digitalen Marktplätzen» - Mostafa Hassanin, SMG Swiss Marketplace Group
Millionen von Menschen in der Schweiz nutzen Online-Marktplätze wie Ricardo, tutti.ch, Homegate, ImmoScout24 oder AutoScout24. Mostafa Hassanin verantwortet als Group CISO/CSO der SMG Swiss Marketplace Group die Cybersicherheitsstrategie hinter diesen Plattformen. Dabei zeigt sich: KI wird dort eingesetzt, wo sie Risiken schneller erkennbar macht und den Schutz der Nutzer:innen konkret stärkt.
6 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
«KI wird ein Treiber für Wachstum» - Interview Corinna Schumacher, ServiceNow
KI-Agenten übernehmen immer mehr Routineaufgaben. ServiceNow sieht darin keine Bedrohung für Mitarbeitende, sondern eine neue Arbeitsteilung, erklärt Corinna Schumacher im Interview.
7 Minuten
Streik abgewendet: Deutsche Telekom einigt sich mit Ver.di
Die Telekom und die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Für die rund 60'000 Tarifbeschäftigten des Netzbetreibers gilt unter anderem bis Ende 2028 ein Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.
3 Minuten
31. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige