05.03.2012, 08:50 Uhr

Cloud-ready-Plattform für geschäftskritische Anwendungen

Im ersten Halbjahr 2012 ist es so weit – die nächste grosse Version von SQL Server kommt auf den Markt. In den Bereichen Datenbanken für geschäftskritische Applikationen, Business Intelligence (BI) und Cloud wartet SQL Server 2012 mit einer Vielzahl an Neuerungen auf.
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SQL Server 2012: Die zuverlässige Cloud-ready-Plattform für geschäftskritische Anwendungen
Explosion der Datenvolumen (Big Data), «Consumerization of IT» und «Cloud Computing» – das sind die aktuellen Trends in der IT- Branche. IDC geht davon aus, dass sich das Datenvolumen bis 2020 um den Faktor 44 erhöhen wird, weil immer mehr Daten digital verfügbar sind. Dem stehen Budgets für die Verwaltung gegenüber, die nur bescheiden wachsen. Die meisten Systeme können heute schon grosse Datenvolumen bewältigen, aber heute schon schaffen es nur wenige, den Benutzern diese Daten auf einfache Weise zugänglich zu machen.

Im Privatleben sind sich Mitarbeitende gewohnt, auf einem mobilen Gerät im Internet zu surfen oder Finanzdaten abzurufen. Sie erwarten dasselbe im Geschäftsleben. Die IT-Abteilungen kommen kaum darum herum, diesen Erwartungen zu entsprechen. Cloud Computing wird die Art und Weise verändern, wie wir Daten verarbeiten und auf sie zugreifen. Microsoft geht davon aus, dass sich viele Unternehmen für eine Kombination von Private Cloud und Public Cloud („Hybrid Cloud“) entscheiden werden. Mit dieser Kombination lassen sich die IT-Kosten trotz steigendem Datenvolumen drastisch senken. Der Fokus von Microsoft liegt entsprechend auf der Realisie-rung von Lösungen, die ein Hybrid-Cloud-Szenario unterstützen – oder erst einmal ermöglichen.

SQL Server als Enterprise Data Warehouse und Datenplattform für geschäftskritische Anwendungen – starke Performance bei niedrigen Gesamtbetriebskosten


SQL Server 2012 ist eine äusserst robuste und leistungsfähige Plattform. Sie punktet im Vergleich zu ihren Marktbegleitern mit wesentlich geringeren Gesamtbetriebskosten – bei gleicher oder höherer Performance und Verfügbarkeit für geschäftskritische Workloads.

Im Bereich der Hochverfügbarkeit wurde SQL Server 2012 umfassend ausgebaut. Die Funktion «Always On Availability Groups» bietet Hochverfügbarkeit und Desaster Recovery in einem. Zudem ist es möglich, die sekundären Server beispielsweise für Backup- oder Reportingzwecke zu nutzen und so die Ressourcen optimal auszulasten. Der ColumnStore-Index – einzigartig auf dem Markt – ermöglicht es, Abfragen um den Faktor 10 und mehr zu beschleunigen.     

Klassische BI-Werkzeuge und Endbenutzer-BI-Werkzeuge – alles aus einer Hand und einfach zu bedienen

Microsoft wird von Gartner schon seit einiger Zeit als Leader in Magic Quadrant geführt. In SQL Server 2012 wurden die BI-Funktionalitäten noch einmal stark ausgebaut. SQL Server 2012 bietet mit PowerView eine serverbasierte In-Memory-BI-Lösung auf der Basis des BI-Semantikmodells. PowerView erlaubt schnelle, interaktive Analysen, die der Endbenutzer einfach erstellen kann. Die fertige Analyse lässt sich in eine PowerPoint Präsentation oder in ein Report Booklet integrieren und bleibt interaktiv. Auch die clientbasierte In-Memory-BI-Lösung PowerPivot, die sich nahtlos in Office Excel einfügt, wurde noch einmal deutlich erweitert.
   
Im Bereich des Datenmanagements hat SQL Server 2012 ebenfalls mächtig zugelegt. Einerseits bieten die Data Quality Services nun auch die Möglichkeit, Daten konsistent zu halten, und anderseits wurden die Master Data Services Funktionen nicht nur erweitert, sondern mit der Integration in Office Excel auch benutzerfreundlich gestaltet.


Bereit für die Cloud – kostengünstig und schnell umgesetzt


Appliances und Referenzarchitekturen ermöglichen es, SQL Server schnell und damit kostengünstig einzuführen und eine Private Cloud zu betreiben. Microsoft setzt dabei nicht auf «one size fits all», sondern bietet für jedes Bedürfnis und jeden Workload die passende Lösung und Elastizität. Je nach Bedarf lassen sich Anwendungen der Private Cloud mit Diensten der Public Cloud verbinden (z.B. SQL Azure oder Azure MarketPlace). Verwaltung und Bereitstellung erfolgen zentral über die SQL Server Data Tools – die Daten lassen sich via DataSync synchronisieren.
Oliver Wirtz


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