SQL Server 24.02.2005, 00:00 Uhr

Dicker, aber teurer

Die nächste Version von Microsofts Datenbank SQL Server soll umfangreicher, aber auch teurer ausfallen, als erwartet.
SQL Server 2005 Enterprise Edition, die im kommenden Juli mit einer Verspätung von rund einem Jahr das Licht des Markts erblicken soll, stellt die erste gründliche Renovation des Produkts seit fünf Jahren darf. So hat ihr die Gates-Company unter anderem Partitioning- und Mirroring-Funktionen sowie verbesserte Datamining-Werkzeuge spendiert. Die Enterprise Edition soll pro Prozessor mit rund 25 000 Dollar zu Buche schlagen. Damit ist sie genau ein Viertel teurer als das aktuelle 2000er quivalent.
Die Standard Edition von SQL Server 2005 ist auf Server mit maximal vier Rechnerherzen beschränkt und wird gemäss Microsoft knapp 6000 Dollar per CPU kosten.
Im Weiteren stellt Microsoft eine Workgroup Edition von SQL Server 2005 in Aussicht, mit der sie insbesondere kleinere Unternehmen adressieren will. Sie ist auf Zweiwege-Server und maximal 3 GByte an RAM limitiert und dürfte in direkter Konkurrenz zu den Lowend-Datenbanken Standard Edition One von Oracle und DB2 Express von IBM stehen. Der kostenlosen Ausgabe ihrer Datenbank, MSDE, haben die Redmonder jetzt den Namen SQL Server 2005 Express Edition verpasst und ihr immerhin auch einige Basis-Reportingtools eingepflanzt.



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