Hightech in Farbe

Hightech in Farbe

Der Laserdrucker erhielt in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts Konkurrenz durch das von Casio erfundene LED-Belichtungsverfahren. Anstatt mit einem Laserstrahl erfolgt beim LED-Drucker die Belichtung pro Farbe durch je eine Zeile von mehreren tausend Light Emitting Diodes (LED). Die Belichtung ist mechanisch sehr einfach, hat aber den Nachteil, dass die Auflösung von LED-Druckern fix ist und nicht über 600 dpi (Dots per Inch) gesteigert werden kann. Die mehrfach höhere Auflösung moderner Tintenstrahl- und Laserdrucker hat deshalb den LED-Druck in einen Nischenbereich -verbannt.
Goldminen des Druckergeschäfts
Mit dem Tintenstrahlverfahren können praktisch beliebig grosse Druckformate verarbeitet werden. Riesige Plakate in der Grösse ganzer Hauswände etwa werden in Bahnen von bis über 1,5 m Breite auf besonderen Grossformatdruckern produziert und dann auf textilem Trägermaterial zusammenmontiert. Grossformatige Tintenstrahldrucker haben bis zu acht nachfüllbare Tintentanks, die mit den Düsenarrays im Druckkopf über Schläuche verbunden sind.
Die in Büros verbreiteten Tintenstrahler verwenden Druckeinheiten, in denen je nach Fabrikat Ein- und Mehrfarben-Druckerpatronen eingesetzt werden können. Dabei ist für jede Farbe eine Tintenkammer mit integriertem Düsenarray vorgesehen. Die Patronen sind als Einwegprodukte konzipiert, die nach dem Aufbrauchen weggeworfen werden. Fotodrucker, die besonders farbtreue Bilder liefern, arbeiten mit bis zu acht Farben und den entsprechenden Farbpatronen.



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