26.09.2016, 09:00 Uhr

Compliance-Outsourcing für Schweizer Banken

Das Beratungsunternehmen Deloitte lanciert eine Compliance-Plattform für Schweizer Banken. Die Software läuft in zwei Finma-konformen Rechenzentren von Econis.
Schweizer Banken zahlen viel Geld für das Anpassen ihrer IT-Systeme an die Compliance- und Regulierungsvorgaben. Das Beratungsunternehmen Deloitte will mit einem neuen Service zumindest teilweise einsparen helfen. Der IT-Dienstleister Econis bietet Deloitte die passende Plattform: Finma-konforme Schweizer Rechenzentren, in denen schon weitere Finanzdienstleistungsanwendungen laufen. Deloitte will für den Aufgabenkomplex Client Onboarding & Monitoring ein Webportal entwickelt haben, das bei Econis betrieben wird. Der Service enthält geführte und strukturierte Prozesse, die Experten des Beratungsunternehmens jährlich auf den neusten regulatorischen Stand bringen. Die Applikation soll Mitarbeiter von Banken unterstützen, die Prozesse soweit als möglich automatisieren und diverse Datenlieferanten sowie Suchsysteme integrieren. Die Technologie basiert auf Software von Bureau Van Dijk, Oracle und SmartKYC.
Als IT-Infrastruktur nutzt Deloitte die Fintech-Plattform von Econis. Aus den Rechenzentren der Dietliker können Banken schon heute diverse elektronische Services beziehen, darunter Applikationen für die Online-Geldanlage, Online-Hypotheken und die Video-Identifikation. Zu den Kunden zählen die Freiburger und die Glarner Kantonalbank. Daneben betreibt Econis seit über sechs Jahren die IT-Infrastrukturen für die Kantonalbanken von Appenzell, Glarus, Nidwalden, Obwalden und Uri. Der entsprechende Outsoucing-Vertrag wurde erst im Juli 2016 um weitere fünf Jahre verlängert.


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