Studie 25.04.2018, 14:32 Uhr

Das meinen Schweizer KMU zu S/4-Hana von SAP

Auch Schweizer mittelständische SAP-Kunden überlegen sich, auf das auf der Inmemory-Plattform Hana beruhende Nachfolge-ERP S/4 zu migrieren. Eine Studie von Swisscom fühlt den Unternehmen auf den Zahn.
(Quelle: Fotolia / dizain)
Auch in der Schweiz ist der Umstieg auf das auf der Inmemory-Plattform Hana (High Performance Analytic Appliance) basierende Nachfolge-ERP S/4 vom deutschen Softwarehaus SAP ein Thema. Doch wie stehen die Schweizer Mittelständler zu der Technik und zu den bevorstehenden Mühen einer Migration? Diese Fragen stellte sich die Studie «SAP S/4HANA in der Schweiz», die Swisscom gemeinsam mit dem Marktforschungs- und Beratungshaus PAC durchgeführt hat.

S/4-Einführung ein Thema

Obwohl SAP-Kunden in der Schweiz unterschiedliche Meinungen über die Relevanz von S/4-Hana haben, sind sie sich einig, dass sie sich mit der neuen Produktgeneration von SAP auseinandersetzen müssen. Fast 40 Prozent der Schweizer Firmen aus dem Mittelstand sind laut Studie bereits aktiv geworden: Sie planen die Migration auf S/4, führen das Produkt ein oder nutzen es bereits.
Auch das zeigt die Untersuchung von PAC und Swisscom: Wer den Umstieg bereits plant oder zumindest diskutiert, wünscht sich neben der Beschleunigung der Prozesse und Datenanalysen auch eine Optimierung jener Prozesse, die sie heute bereits mit SAP-Anwendungen steuern. Daneben soll die neue Benutzeroberfläche SAP Fiori, so die Erwartung vieler SAP-Kunden in der Schweiz, in erster Linie die Bedienerfreundlichkeit der ERP-Anwendungen erhöhen. Doch nicht nur um gesteigerte Usability und die Verbesserung der bestehenden Prozesse geht es den Firmen gemäss Studie: Immerhin fast die Hälfte betrachtet das neue ERP-System als geeignet, neue Geschäftsprozesse bzw. -modelle zu unterstützen.


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