Die SAP NOW AI Tour macht Station in Zürich. Im Mittelpunkt stehen KI-Agenten, intelligente Geschäftsprozesse und SAPs Vision des «Autonomous Enterprise».
Autonome KI-Agenten benötigen mehr als leistungsfähige Sprachmodelle. Sie müssen Geschäftsdaten verstehen, Zusammenhänge erkennen und auf verlässliche Informationen zugreifen können. Aus diesen Gründen hat SAP auf der diesjährigen TechEd in Berlin verlauten lassen, dass die Business Data Cloud erweitert wird und vermehrt offene Datenarchitekturen sowie ausgewählte KI-Modelle zum Einsatz kommen.
SAP treibt seine Vision des «Autonomous Enterprise» voran. An der TechEd 2026 in Berlin präsentiert der Softwarekonzern neue Funktionen, mit denen KI-Agenten künftig ganze Geschäftsprozesse steuern sollen. Dabei verändert sich nicht nur die Software, sondern auch die Rolle der Mitarbeitenden. Trotz visionärer Ansätze berücksichtigt man dabei auch die Realtität, sprich die Kunden.
SAP will das belgische Unternehmen TechWolf übernehmen und damit Aufgaben, Kompetenzen und den Wandel der Arbeit genauer erfassen. Das Potenzial reicht über HR hinaus und passt zum «Autonomous Enterprise». Der Deal steht unter Vorbehalt; die Umsetzung bleibt entscheidend.
Der Schweizer Anlagenbauer Evatec hat sein ERP in zehn Monaten umgestellt. Einheitliche Prozesse sollen die Kosten im internationalen Projektgeschäft nachvollziehbarer machen. Die Einführung verlangte den Fachbereichen allerdings einiges ab.
Zum Auftakt des DSAG-Jahreskongresses in Köln fordert die Anwendergruppe selbstbestimmte Transformationswege und überprüfbaren Nutzen. SAP soll Innovationen auch für On-Premises-Kunden öffnen und Kosten sowie Abhängigkeiten transparent machen.
Die soeben veröffentlichte Trovarit Studie 2026/27 bestätigt die hohe Zufriedenheit mit Opacc ERP und Opacc als Implementierungspartner. Hinter den guten Bewertungen stehen konkrete Leistungsversprechen: langjährig aktuelle Kundeninstallationen dank Update-Garantie, hohe Systemstabilität, kompetente Betreuung sowie eine gemeinsame Plattform, die Daten, Funktionen, Anwendungen und externe Cloud-Dienste integriert.
Mit Thomas Hottinger, Managing Director des SAP-Partners Innflow, habe ich mich über die neue Strategie des «Autonomous Enterprise» von SAP unterhalten. Im Gespräch erklärte er, weshalb Prozessreife und Datenqualität die entscheidenden Voraussetzungen für den erfolgreichen KI-Einsatz sind, welche Themen Schweizer Unternehmen aktuell beschäftigen und warum Cloud-Strategien nicht zwangsläufig im Widerspruch zu Datensouveränität stehen.
Auf der diesjährigen SAP-Konferenz Sapphire in der spanischen Hauptstadt wirbelte der Softwarekonzern in bester Flamenco-Manier mit zahlreichen Neuigkeiten und Ankündigungen über die Bühne. Das Tempo ist hoch und könnte die Kunden ins Schwitzen bringen. Wer hingegen ein Afficionado von KI ist, darf sich freuen. Eine Einschätzung aus neutraler Sicht.
Gerade in international tätigen Industrieunternehmen zeigt sich, dass klassische ERP-Modernisierungen oft Jahre dauern – der Druck zur Einführung von KI-Anwendungen hingegen deutlich schneller steigt. Wer KI-Funktionen möglichst rasch produktiv nutzen will, sollte pragmatisch vorgehen.
Inventory Planning ist eine Kernfunktion moderner Supply Chains – und gleichzeitig eine der komplexesten. Für grössere, international tätige Unternehmen entscheidet die Qualität der Bestandsplanung direkt über Lieferfähigkeit, Kostenstruktur und letztlich auch über die Wettbewerbsfähigkeit. Zwischen steigenden Kundenerwartungen, volatilen Märkten und global verzweigten Lieferketten wird Inventory Planning zunehmend zu einer strategischen Disziplin.