Die To-do-Liste der Schweizer CIOs

Smarte Stadt Baden

Schweizer Städte werden smart. Neue digitale Konzepte für den Transport gehen einher mit Ansätzen für die Planung von Städten und Serviceangeboten für ihre Bewohner. Welchen Stellenwert sogenannte «Smart City»-Konzepte inzwischen erlangt haben, zeigt sich unter anderem daran, dass neue Stellen geschaffen wurden, um den Wandel zur Smart City zu forcieren. Städte wie Winterthur beispielsweise beschäftigen dedizierte Chief Digital Officer, um die digitale Transformation voranzutreiben. Dies mit dem Ziel, attraktiver für Einwohner und Wirtschaft zu werden.
“Der Stadtrat will drei Smart-City-Projekte bis 2022 umsetzen und für Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung erste Quick-Wins generieren„
Daniel Stoeri, Stadt Baden
Verschiedene Gemeinden, Städte und Kantone haben Pilotprojekte ins Leben gerufen. Viele Innovationen kommen aber auch bei der Smart City von Start-ups. Manche Städte lancieren gleich eigene. So hat etwa die Stadt Baden das Start-up Digital Management ins Leben gerufen. Dieses soll ausloten, wo und wie die Stadt die Potenziale neuer Technologien am besten ausschöpfen und für die Bürger nutzbringend einsetzen kann. «Der Stadtrat will bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode 2019–2022 drei konkrete Projekte umsetzen und so für die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Verwaltung erste Quick-Wins generieren», konkre­tisiert Daniel Stoeri, Leiter Digital Managements der Stadt Baden. Technik gilt als Mittel zum Zweck, Baden in den kommenden Jahren zur «Smart City» zu entwickeln.
Der Autor
Michael Kurzidim
ist freier Technik- und Wirtschaftsjournalist.


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