Erste Einschätzung zu IBM Domino/Notes 10

Abgespeckter Notes-Client fürs iPad

Im Vergleich zum Server steht beim Notes-Client der grosse Schritt noch aus. Die überraschendste Neuerung dürfte die Portierung von Notes auf Tablets sein. Damit lassen sich bestehende Notes-Applikationen ohne Anpassungen an Code und Design auf dem iPad nutzen – und das nicht nur online, sondern auch offline.
Blick auf die erneuerte Bedienoberfläche des Notes-Clients
Quelle: Cross-Works
Auf dem Client – sei es Windows oder Mac – gefällt daneben die neue Optik. Der Desktop wurde modernisiert und flexibler gestaltet. Neu kann zum Beispiel jeder Benutzer das Erscheinungsbild seines Clients und auch ein eigenes Hintergrundbild bestimmen. Der Funktionsumfang wurde zwar nur punktuell, dafür aber gezielt vergrössert: So kann Notes nun endlich auch E-Mails zeitversetzt versenden, und das im Gegensatz zu anderen Lösungen auch dann, wenn der Client nicht läuft. Weiter lassen sich E-Mails neu als Anhang einfach weiterleiten und mehrere E-Mail-Signaturen anlegen. Insbesondere Benutzer mit mehreren unterschiedlichen Aufgaben werden diese Option zu schätzen wissen.
Schliesslich ist der Mut von HCL/IBM bemerkenswert, einige Funktionalitäten, die – wenn überhaupt – nur von wenigen Benutzern verwendet wurden, aus dem Client zu entfernen. Dieser für viele überfällige Schritt reduziert nicht nur die Komplexität, sondern resultiert auch in einer spürbar verbesserten Performance. So geht das Arbeiten mit Notes 10 schon in der aktuellen Beta 2 überaus flüssig vonstatten.


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