So werden öffentliche Daten zur Hacker-Waffe

Analyse Sozialer Medien

Grosse OSINT-Fundgruben sind schlussendlich diverse soziale Medien. Neben den Primärquellen wie Facebook, LinkedIn, Xing und Twitter, gibt es auch diverse Web-basierte Tools, die Social-Media-Kanäle analysieren. Reiter präsentierte hier als Beispiel die beiden Services «Social Bearing» und «Twitonomy», mit denen Twitter-Konten analysiert werden können.
Mit diesen Tools lässt sich etwa eruieren, wann jemand auf Twitter besonders aktiv ist, welche Quellen die Person benutzt, mit welchen Geräten getwittert wird sowie welche Wörter und Hashtags verwendet werden. Hat der Kontoinhaber zudem noch die GPS-Funktion in Twitter aktiviert, lassen sich laut Reiter sogar Bewegungsprofile des oder der Betreffenden erstellen. «Damit erhält man sehr schnell einen Überblick über eine Person», meint Reiter, «und viel Material für eine mögliche Spear-Phishing-Attacke».
Mit Tools wie Social Bearing und Twitonomy (im Bild) erhält man rasch einen Überblick über den Twitterer
Quelle: Screenshot: jst/nmgz
Eine weitere, sehr Schweiz-spezifische Datenquelle sind Webseiten von kantonalen Strassenverkehrsämtern wie etwa den eIndex der Kantone Aargau, Luzern, Schaffhausen, Zug und Zürich, über die Informationen zu den Fahrzeughaltern bestimmter Kontrollschildnummern erfragt werden können. Der Firmenparkplatz wird dadurch zu einer wahren Informationsfundgrube.


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