Die ICT-Branche hat alle Zutaten für eine erfolgreiche Zukunft. Doch KI, Cloud und Cybersecurity allein ergeben noch kein überzeugendes Rezept. Gefragt sind messbarer Nutzen, digitale Handlungsfähigkeit und Anbieter, die Verantwortung für das Ganze übernehmen.
KI erledigt Aufgaben, die bisher oft bei Berufseinsteigenden landeten. Schlechte Nachrichten, doch die eigentliche Gefahr liegt woanders: Wenn Unternehmen wegen KI weniger ausbilden, fehlen ihnen künftig genau jene Fachkräfte, die sie dringend brauchen werden.
Sinkende Lehrstellenzahlen, KI im Arbeitsalltag und neue Tätigkeitsprofile fordern die Berufsbildung heraus. Marc Marthaler, Geschäftsführer von ICT-Berufsbildung Schweiz erläutert, warum Weiterbildung wichtiger wird und der Berufsbegriff neu zu denken ist. Nicht weniger, sondern mehr Ausbildung ist gefragt, sagt er. Und wünscht sich, dass das Wort «Beruf» künftig weniger eng verstehen würde.
ICT-Dienstleistungen, Distribution, Telekommunikation und Business-Software vereinen drei Viertel des ausgewiesenen Top-10-Umsatzes auf sich. Das ist kein Zufall: Die vier Sparten besetzen die entscheidenden Schaltstellen der Digitalisierung.
Wen wundert’s: Geopolitische und wirtschaftliche Wirrungen verunsichern die Kunden und lassen sie abwarten. Investiert wird gezielter – und nur dort, wo ein klarer, rascher Mehrwert erkennbar ist.
Die Schweizer Digitalbranche ist robust, doch Geopolitik, Abhängigkeiten und Regulierung erhöhen den Druck. Jon Fanzun erklärt, warum Digitalpolitik über Innovation, Sicherheit und künftige Investitionen entscheidet.
Mit dem Ranking der 500 stärksten Schweizer ICT-Unternehmen, umfassenden Markt- und Spartenanalysen, fundierten Expertenmeinungen und aktuellen Interviews macht die neue Computerworld Ausgabe «TOP 500» die Branche transparent.
Sharp Europe bündelt sein Geschäft mit IT-Services unter der Marke Sharp DX. In der Schweiz wird deshalb aus der ITpoint Systems AG per 3. August 2026 die Sharp DX (Schweiz) AG. Für die Kunden sollen Ansprechpartner, Verträge und Datenhaltung unverändert bleiben.
Der Schweizer Markt für IT-Dienstleistungen gilt als anspruchsvoll und stark umkämpft. Dennoch sieht die Var Group erhebliches Wachstumspotenzial. Im Interview erklären Massimo Fumagalli und Sladjana Timotijevic, weshalb sie auf lokale Verankerung statt auf reine Grösse setzen und welche Rolle weitere Akquisitionen bei der Expansion in der Schweiz spielen sollen.
Der Schweizer Datacenter-Anbieter Green stärkt seine Geschäftsleitung mit zwei erfahrenen Führungskräften. Per 1. August 2026 übernehmen Chris Keller die neu geschaffene Funktion des Chief Revenue Officer (CRO) und Jürg Baur die Position des Chief Corporate Services Officer / Chief of Staff (CCSO). Mit den Personalien will Green das Wachstum in der Schweiz vorantreiben und die Expansion nach Europa unterstützen.