Opacc Software AG
Opacc
Schweizer ERP-Plattform mit garantierten Updates für zukunftssichere Schweizer KMU
Opacc vereint Integration und Update-Sicherheit in einer Schweizer Business-Software-Plattform. Die zentrale OXAS-Plattform bildet das Fundament, auf dem Anwendungen wie ERP, CRM und Online-Shop eine durchgängige Lösung für die digitale Transformation schaffen. Unternehmen profitieren mit Opacc von maximaler Agilität, durchgängiger Datenkonsistenz und garantierter Investitionssicherheit.
Schweizer ERP Leader seit 1988
In einem Marktumfeld mit schnellen Veränderungen und digitalem Wettbewerb wird die Wahl des richtigen Software-Partners zur strategischen Entscheidung. Für Schweizer KMU ist ein erfahrener, stabiler und lokal verankerter Anbieter ein unschätzbarer Vorteil – gerade weil er die spezifischen Herausforderungen des hiesigen Marktes kennt. Ein solcher Partner liefert Technologie, Sicherheit und Kontinuität für nachhaltiges Wachstum.
Unternehmensportrait: Opacc Software AG
Opacc Software AG verkörpert dieses Partnerschaftsmodell mit einer bewährten Erfolgsbilanz, die sich über Jahrzehnte erstreckt. Die Kennzahlen sprechen für sich:
- Gründung: 1988
- Standort: Rothenburg, Luzern
- Mitarbeitende: über 200 Expertinnen und Experten
- Kunden: Rund 500 zufriedene Unternehmen
- Fokus: Entwicklung und Implementierung vollintegrierter ERP-, CRM-, Online-Shop und Digital Commerce-Lösungen auf der zentralen Plattform OXAS.
- Positionierung: Als etablierter Schweizer Softwarehersteller trägt Opacc das Label «Swiss Made Software» und entwickelt seine Lösungen konsequent in der Schweiz.
In einer Geschäftswelt, deren Volatilität zur neuen Normalität geworden ist, ist die architektonische Entscheidung für eine zentrale Plattform gegenüber isolierten Systemen eine strategische Notwendigkeit, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Opacc OXAS-Plattform als Fundament für digitale Prozesse und KI
Unternehmen, die über Jahre hinweg auf unterschiedliche Einzellösungen gesetzt haben, kämpfen häufig mit isolierten Datenbeständen, unterbrochenen Prozessen und fehlender Transparenz. Informationen liegen verteilt in verschiedenen Systemen, Abläufe werden unnötig komplex und Innovationen lassen sich nur mit grossem Aufwand umsetzen. Eine zentrale Plattformstrategie schafft hier die Grundlage für effiziente und zukunftsfähige Geschäftsmodelle.
Mit der OXAS-Plattform bietet Opacc eine technologische Basis, auf der Daten, Prozesse und Anwendungen zusammengeführt werden. Die Plattform dient als zentrales digitales Rückgrat für ERP, CRM und E-Commerce und soll Unternehmen dabei unterstützen, Abläufe konsistent und skalierbar zu organisieren.
- Zentrale Datenbasis: Ein wesentliches Merkmal der Plattform ist die zentrale Datenhaltung. Informationen werden einmalig erfasst und stehen anschliessend systemübergreifend in Echtzeit zur Verfügung. Dadurch entsteht eine einheitliche Datenbasis, welche allen Unternehmensbereichen denselben Informationsstand liefert – von der Logistik über den Vertrieb bis hin zum Management.
- Durchgängige Integrationen: Für die Integration externer Systeme setzt Opacc auf den OXAS ServiceBus sowie Cloud Integration Services. Ergänzt wird dies durch die sogenannten Extended Application Services, mit denen sich Prozesse individuell erweitern und konfigurieren lassen. Dadurch können beispielsweise Logistikpartner, Cloud-Dienste oder Marketing-Plattformen standardisiert angebunden werden. Ziel ist ein durchgängiger Informationsfluss ohne Medienbrüche.
- Skalierbarkeit und Flexibilität: Die Plattform ist zudem auf Wachstum ausgelegt. Neue Standorte, zusätzliche Produkte oder internationale Märkte lassen sich integrieren, ohne die bestehende technologische Basis neu aufbauen zu müssen. Auch länderspezifische Anforderungen wie Sprachen oder Steuerregimes können zentral abgebildet werden..
Zentral verfügbare und einheitliche Daten sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für die digitale Zukunft. Sie ermöglichen Innovationen, Automatisierung und neue Geschäftsmodelle.
«Es lohnt sich, die wertvollen Daten zu identifizieren und auf einer zentralen Plattform einheitlich zu speichern. Denn sie sind essenziell für zukünftige Automatisierung und KI-gestützte Prozesse.»
Drei integrierte Anwendungen auf einer gemeinsamen Plattform
Auf der OXAS-Plattform basieren die drei zentralen Opacc-Anwendungen: ERP, CRM und Online-Shop. Weil alle Systeme dieselbe Datenbasis nutzen, sollen Datensilos vermieden und Prozesse übergreifend verbunden werden.
Opacc ERP als Kernsystem
Opacc ERP dient der Steuerung zentraler Geschäftsprozesse. Dazu gehören unter anderem Warenwirtschaft, Produktion, Verkauf und Beschaffung.
Opacc setzt dabei auf ein sogenanntes Dokumentprinzip, das Abläufe standardisiert und nachvollziehbar strukturieren soll. Zusätzlich stehen Funktionen zur Verfügung, mit denen Anwender Oberflächen und Prozesse ohne Programmierkenntnisse anpassen können. Über mobile Anwendungen wie «Mobile Warehouse» werden auch Lager- und Logistikprozesse direkt digital eingebunden.
- Transparente, schlanke Prozesse: Das bewährte «Dokumentprinzip» sorgt für transparente und schlanke Abläufe von der Produktion bis zum Verkauf.
- Anwendergesteuerte Anpassungen: Benutzer können ihre Anwenderoberflächen dank umfassender Do-it-yourself-Funktionen selbst an ihre spezifischen Aufgaben anpassen.
- Mobile Anwendungen: Anwendungen wie das Mobile Warehouse steigern Effizienz und Verfügbarkeit überall, wo Daten benötigt werden.
Opacc CRM mit 360-Grad-Sicht
Opacc Enterprise CRM greift direkt auf die zentrale Datenbasis der Plattform zu und ermöglicht dadurch einen umfassenden Überblick über Kundenbeziehungen. Rollenbasierte Dashboards stellen jeweils jene Informationen bereit, die für Vertrieb, Service oder Marketing relevant sind. Verkaufschancen, Kundeninteraktionen und Marketingaktivitäten lassen sich systematisch analysieren und steuern.
- Rollenbasierte Ansichten: Individualisierte Dashboards liefern den Anwendern jederzeit die richtigen und wichtigen Informationen für ein schnelles und flüssiges Arbeiten.
- Strukturiertes Arbeiten: Systematische Bearbeitung und Analyse von Verkaufschancen, Kundenpotenzial und Marketingkampagnen erhöhen den ROI.
Opacc Online-Shop für mehr E-Commerce
Opacc Online-Shop ist ebenfalls direkt in die Plattform integriert. Kunden erhalten dadurch Echtzeitinformationen zu Verfügbarkeiten, Preisen und Konditionen. Produktdaten werden zentral über ein integriertes Product Data Management gepflegt und anschliessend konsistent über sämtliche Kanäle genutzt. Dadurch soll ein durchgängiges Omni-Channel-Erlebnis entstehen.
- Realtime-Daten: Kunden sehen stets aktuelle Verfügbarkeiten und ihre individuell gültigen Preise und Konditionen.
- Zentrale Datenhaltung: Das zentrale Product Data Management (PDM) vereinfacht die Datenpflege und stellt die Produktdaten auf allen Kanälen konsistent zur Verfügung.
- Omni-Channel: Die Lösung vernetzt Informations- und Verkaufskanäle nahtlos und ermöglicht so eine durchgängige Customer Journey.
Update-Garantie für sichere Investitionen
ERP-Updates gelten in vielen Unternehmen als kostenintensive und risikoreiche Grossprojekte. Veraltete Systeme sind häufig die Folge. Laut der Anwenderstudie «ERP in der Praxis 2024/25» von Trovarit zählt diese Update-Garantie zu den zentralen Faktoren für die hohe Kundenzufriedenheit. Genau hier setzt die Update-Garantie von Opacc an. Kunden können kontinuierlich auf aktuellen Versionen arbeiten, ohne aufwendige Migrationsprojekte durchführen zu müssen. Updates erfolgen im Rahmen bestehender Servicevereinbarungen.
Das Prinzip dahinter ist bewusst einfach gehalten: Statt komplexer und kostenintensiver Release-Migrationen stellt Opacc sicher, dass Kunden laufend mit der aktuellen Softwareversion arbeiten können. Updates erfolgen als planbarer und weitgehend unterbruchfreier Bestandteil der Serviceleistungen. Dadurch profitieren Unternehmen nicht nur von hoher Stabilität und Sicherheit, sondern erhalten auch kontinuierlich Zugang zu neuen Funktionen und technologischen Weiterentwicklungen – einschliesslich neuer KI-Features.
«2004 mit Version 6 gestartet – heute auf Version 24. Statt Probleme gab es stets neue Chancen und Handlungsfelder.»
KI-Strategie mit Fokus auf Integration und Sicherheit
Im Bereich Künstliche Intelligenz verfolgt Opacc laut CTO Christian Reiter einen pragmatischen und sicherheitsorientierten Ansatz. Ziel sei es, KI-Funktionen so bereitzustellen, dass Unternehmen diese ohne eigene Spezialistenteams nutzen können. Die Strategie basiert auf zwei zentralen Prinzipien:
- KI-Funktionen werden direkt in bestehende Prozesse und Anwendungen integriert
- Die technologische Architektur bleibt offen und anbieterneutral
Die KI-Strategie von Opacc basiert auf zwei zentralen Säulen, die Kunden sowohl Stabilität als auch Flexibilität garantieren:
- End-to-End-Integration:
Opacc verfolgt das Ziel, KI-Funktionen direkt in bestehende Geschäftsprozesse und Anwendungen einzubinden, anstatt isolierte Einzellösungen zu schaffen. Anwender sollen KI-Werkzeuge innerhalb ihrer vertrauten Arbeitsumgebung nutzen können, ohne separate Systeme oder neue Prozesslandschaften aufbauen zu müssen. Ein zentraler Vorteil dieses Ansatzes liegt darin, dass Unternehmen keine eigenen spezialisierten KI-Teams benötigen. Die Integration erfolgt direkt über die Opacc-Plattform und bleibt auch bei Updates oder Release-Wechseln erhalten. Dadurch sollen Implementierungsaufwand und Projektrisiken deutlich reduziert werden – insbesondere für KMU ohne eigene Data-Science-Abteilungen. - «Freedom of choice»:
Bei der technologischen Ausrichtung setzt Opacc auf einen anbieterneutralen Ansatz. Ziel ist es, Kunden möglichst unabhängig von einzelnen Technologieplattformen oder Hyperscalern zu halten. Dadurch kann Opacc jeweils jene Technologien integrieren, die für einen bestimmten Anwendungsfall am besten geeignet sind. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Unternehmen langfristig in proprietären Systemen oder geschlossenen Ökosystemen gebunden werden. Dies erhöht die technologische Flexibilität und schützt bestehende Investitionen langfristig. Auf diese Weise wird verhindert, dass Kunden langfristig von einzelnen Technologieanbietern abhängig werden.
Sichere KI-Architektur
Die technische Umsetzung erfolgt über eine zentrale KI-Integrationsplattform im Opacc Cloud Center. Diese verbindet die Opacc-Anwendungen mit externen KI-Diensten wie AWS oder Azure. Besonderes Gewicht legt Opacc auf Sicherheits- und Datenschutzaspekte. KI-Systeme erhalten keinen unkontrollierten Zugriff auf Unternehmensdaten, sondern arbeiten ausschliesslich über definierte und abgesicherte Schnittstellen. Persönliche Daten werden vor der Verarbeitung anonymisiert, bevor sie an externe Dienste übermittelt werden.
Kostenmodell mit Blick auf kommende Entwicklungen
Die standardisierten KI-Modelle stellt Opacc direkt einsatzbereit zur Verfügung. Dadurch entstehen für Kunden keine klassischen Einführungs- oder Projektkosten. Die Nutzung basiert auf einem Modell aus monatlicher Grundgebühr und verbrauchsabhängigen Kosten, sodass Unternehmen die KI-Funktionen flexibel und bedarfsgerecht einsetzen können.
Mit Blick auf die weitere Entwicklung sieht Christian Reiter insbesondere bei generativer KI grosses Potenzial. Künftig könnten intelligente Agentensysteme die Interaktion mit Unternehmenssoftware grundlegend verändern und bereichsübergreifende Prozesse zunehmend automatisieren. Ziel ist es, manuelle und repetitive Tätigkeiten weiter zu reduzieren. Wie diese Strategie konkret im Arbeitsalltag umgesetzt wird, zeigt Opacc unter anderem mit dem neuen AI-Hub als zentraler Plattform für KI-Funktionen.
Der AI-Hub: Das zentrale Tor zu KI-Funktionen für ERP, CRM und Online-Shop
Über den AI-Hub stellt Opacc KI-Funktionen direkt innerhalb der Anwendungen bereit. Aktuell umfasst dies unter anderem Modelle für:
- Kundenanalysen
- Produktempfehlungen
- Produktprognosen
Ergänzend ist der Übersetzungsdienst DeepL integriert. Anwender können Texte in 36 Sprachen übersetzen und in mehreren Sprachen stilistisch umformulieren. Die Analysen erfolgen entweder im Opacc Cloud Center oder auf spezialisierten Plattformen. Die Ergebnisse werden anschliessend automatisch in die jeweilige OXAS-Umgebung zurückgeführt.
Sicherer Umgang mit Daten bei KI-Analysen
Wird eine KI-Analyse gestartet, übermittelt das System die dafür benötigten Daten gezielt an das jeweilige Modell. Die Verarbeitung erfolgt entweder innerhalb des Opacc Cloud Centers oder über spezialisierte externe Plattformen.
Ein zentrales Element des Sicherheitskonzepts ist die Anonymisierung personenbezogener Informationen, bevor Daten an externe Dienste weitergegeben werden. Nach Abschluss der Analyse werden die aufbereiteten Resultate automatisch zurück in die jeweilige OXAS-Umgebung integriert und dort im passenden Geschäftskontext bereitgestellt.
Flexible KI-Modelle für unterschiedliche Anforderungen
Die bereitgestellten KI-Modelle lassen sich an verschiedene Geschäftsbereiche und Anforderungen anpassen. Unternehmen können beispielsweise separate Analysen für unterschiedliche Produktgruppen oder Lagerbereiche konfigurieren. Zusätzlich stehen Parameter zur Feinabstimmung zur Verfügung, etwa für Analyseintervalle oder Schwellwerte bei Prognosen. Dadurch sollen sich KI-gestützte Analysen ohne individuelle Softwareentwicklung an spezifische Anforderungen anpassen lassen.
Kunden können die Standard-KI-Modelle auf mehreren Ebenen an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen, um die Aussagekraft und Relevanz der Ergebnisse zu maximieren:
- Separation von Anwendungsfällen: Es ist möglich, für unterschiedliche Geschäftsbereiche komplett separate Analysen einzurichten. Beispielsweise können Artikel, die über verschiedene Planlagergruppen beschafft werden, getrennt ausgewertet werden. Ebenso lassen sich diverse Produktgruppen (z. B. Saisonartikel, Auslaufartikel, Neuheiten) mit jeweils eigenen Analyseparametern betrachten.
- Gezielte Daten-Selektion: Anwender haben die Möglichkeit, die zu analysierenden Daten gezielt einzuschränken. Durch die Selektion spezifischer Attribute können Artikelbereiche klar voneinander getrennt werden, was die Qualität und Genauigkeit der Prognosen für das jeweilige Segment erhöht.
- Feinjustierung durch «Argumente»: Jedes KI-Modell verfügt über modellspezifische Parameter, sogenannte «Argumente», die eine detaillierte Feinabstimmung der Analyse erlauben. Damit können Kunden beispielsweise unterschiedliche Analyse-Rhythmen (z. B. wöchentlich vs. monatlich) festlegen oder Schwerpunkte in der Auswertung setzen.
Praxisbeispiel Bedarfsplanung: Das KI-Modell «Produktprognose» im ERP
Das KI-Modell «Produktprognose» ist ein greifbares Beispiel dafür, wie die KI-Strategie von Opacc in einen konkreten, messbaren Geschäftsnutzen umgesetzt wird. Es unterstützt Unternehmen dabei, ihre Bedarfsplanung zu optimieren, indem es präzise Vorhersagen für zukünftige Produktbedarfe liefert. Der gesamte Prozess ist nahtlos in die Opacc-Anwendungen integriert und läuft in vier automatisierten Schritten ab:
- OXAS Outbound: Zunächst werden gezielt nur jene Lager-Transaktionen als Datengrundlage ausgewählt, die für die Prognose relevant sind. Die Analyse wird dabei auf eine spezifische Beschaffungsorganisation, wie z. B. eine Planlagergruppe, fokussiert, um präzise und kontextbezogene Ergebnisse zu gewährleisten.
- Bereinigung: Um die Prognosequalität sicherzustellen, werden vor der eigentlichen Analyse automatisch alle Artikel ausgeschlossen, die keine relevante Bedarfshistorie aufweisen und somit keine zuverlässigen Vorhersagen erlauben würden.
- KI-Analyse: Für das Finetuning der Analyse können spezifische Parameter konfiguriert werden. Dazu gehören das Prognose-Intervall (z.B. Woche oder Monat), die Festlegung von Fehlergrenzen sowie Schwellwerte zur Identifikation von Ausreissern in den Verbrauchsdaten.
- OXAS Inbound: Die Ergebnisse der Prognose werden nahtlos in das System zurückgespielt. Sie dienen als Grundlage für die bestehenden BV-Varianten (Bestellvorschlags-Varianten) und fliessen somit direkt in die etablierten Bestellvorschläge des Unternehmens ein.
Fit für KI - Qualitätssicherung und praktischer Nutzen
Die Zuverlässigkeit der Prognosen wird laufend überprüft. Dafür erstellt das System rückwirkend Vorhersagen für frühere Zeiträume und vergleicht diese mit dem tatsächlich eingetretenen Bedarf. Standardmässig erfolgt dieser Abgleich über die letzten drei Zeitreihen, wobei sich die Intervalle flexibel als Wochen oder Monate definieren lassen. Auf diese Weise lässt sich die Genauigkeit des Modells kontinuierlich bewerten. Mit der KI-gestützten Bedarfsplanung sollen Unternehmen ihre Lagerbestände präziser steuern, die Warenverfügbarkeit verbessern und Beschaffungsprozesse effizienter gestalten.
Mit «Fit für KI» bereitet das Unternehmen Organisation und Mitarbeitende systematisch auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz vor. Alle sollen das Potenzial von KI für Opacc und die Kunden verstehen, konkrete Anwendungsfälle erkennen und die Produkte entsprechend weiterentwickeln. Um dieses Ziel umzusetzen, setzt Opacc auf eine eigens entwickelte Data-Science-Plattform, die direkt auf der Opacc OXAS-Basis aufbaut. Diese Infrastruktur stellt KI-Modelle sicher, skalierbar und durchgängig für ERP, CRM und Online-Shop bereit.
Im Mittelpunkt stehen KI-Lösungen zur Prozessoptimierung und Automatisierung manueller Abläufe. Aktuell arbeitet Opacc unter anderem an Use Cases wie der automatisierten Bearbeitung von Kundenanfragen, dem Auftrags- und Rechnungseingang sowie agentenbasierter KI, die Prozesse im ERP über dialogische Systeme flexibler steuern soll. Ergänzend kommen KI-Modelle für Absatz- und Beschaffungsprognosen sowie vertriebsunterstützende Empfehlungen zum Einsatz, um Entscheidungen zu verbessern und die Effizienz zu steigern.
Damit auch KMU ohne eigene KI-Expertise profitieren können, bietet Opacc vorkonfigurierte und anpassbare KI-Modelle an. Die Themen Datenschutz und Datensicherheit werden dabei gezielt adressiert: Opacc kontrolliert den kompletten Datenfluss und stellt über Transformations- und Anonymisierungsverfahren sicher, dass Kundendaten beim Training der Modelle nicht nach aussen gelangen.
Wie Schweizer Unternehmen mit Opacc ERP, CRM und Online-Shop digitale Prozesse umsetzen
Wie leistungsfähig eine Plattform tatsächlich ist, zeigt sich vor allem im praktischen Einsatz. Entscheidend ist nicht die technische Spezifikation, sondern der konkrete Nutzen im Unternehmensalltag. Die Lösungen von Opacc unterstützen zahlreiche Schweizer KMU dabei, Prozesse zu vereinfachen, Abläufe zu integrieren und ihre digitale Entwicklung gezielt voranzutreiben. Dank der flexiblen und skalierbaren Architektur lassen sich unterschiedliche Anforderungen und Geschäftsmodelle abbilden – von der Prozessoptimierung bis hin zur Unterstützung von Wachstum und neuen Marktanforderungen.
Fallbeispiel: Andermatt Gruppe
Die Andermatt Gruppe, ein führendes Unternehmen für biologischen Pflanzenschutz, steht exemplarisch für die Herausforderungen eines diversifizierten und stark wachsenden Unternehmens.
- Herausforderung: Ein komplexes Firmenkonstrukt mit zahlreichen Tochtergesellschaften und hochspezifischen Prozessen, wie der «Nützlingsplanung» für den Vertrieb von Marienkäfern oder Schlupfwespen, erforderte eine extrem flexible und integrierte Software-Lösung.
- Lösung: Seit 2008 dient die Opacc Enterprise Software als digitale Basis für die gesamte Gruppe. Die Software wurde kontinuierlich ausgebaut und unterstützt heute sieben Mandanten in mehreren Ländern. Die einst in Excel geführte Nützlingsplanung wird nahtlos im Opacc CRM abgebildet und mit der Auftragsverwaltung im ERP verarbeitet. Ein weiterer Meilenstein folgte 2024 mit der Einführung des Opacc Warehouse Managements, das die Lager- und Logistikprozesse weiter optimierte.
«Ein ERP-System ist keine Momentaufnahme. Wählen Sie eine Software, die in der Lage ist, sowohl heute als auch künftige Anforderungen umfassend abzubilden und jederzeit mit der Entwicklung Schritt halten kann.»
Branchenvielfalt als Ausdruck der Plattformflexibilität
Die unterschiedlichen Unternehmen, die Opacc einsetzen, zeigen, wie breit sich die Plattform in der Praxis nutzen lässt. Die Lösungen kommen in verschiedensten Branchen und Unternehmensgrössen zum Einsatz – von Handel und Industrie über Dienstleistungen bis hin zu spezialisierten Nischenanbietern. Zu den Referenzkunden zählen zahlreiche etablierte Schweizer Unternehmen mit unterschiedlichsten Anforderungen an Prozesse, Datenmanagement und Kundeninteraktion. Diese Vielfalt verdeutlicht, dass sich die Plattform flexibel an individuelle Geschäftsmodelle und branchenspezifische Abläufe anpassen lässt.
Tecnofil
Die Tecnofil AG ist ein führender Schweizer Anbieter von Filterlösungen für Industrie, Gewerbe und Gebäudetechnik. Um das stetig wachsende Sortiment und die komplexen Kundenanforderungen effizient zu steuern, setzt Tecnofil auf die zentrale Opacc Plattform. ERP, CRM und der EnterpriseShop arbeiten vollständig integriert und ermöglichen durchgängige Prozesse ohne Schnittstellen. Die Einführung der Opacc Enterprise Software hat die Datenqualität verbessert, Abläufe beschleunigt und die Transparenz im Verkauf deutlich erhöht. Dank der zentralen Datenbasis kann Tecnofil Kundenanfragen schneller bearbeiten, Bestellungen effizienter abwickeln und das Sortiment flexibel weiterentwickeln. Fallstudie: Technofil AG kommt mit Opacc Enterprise Software ungefiltert zum Erfolg.
Kiener + Wittlin AG
Die Kiener + Wittlin AG zählt seit über 100 Jahren zu den führenden Schweizer Anbietern für Stahl, Metalle, Befestigungstechnik und Werkzeuge. Mit einem Sortiment von rund 80'000 Artikeln und mehreren Verkaufspunkten setzt das Unternehmen auf die zentrale Opacc Plattform, um Prozesse durchgängig und ohne Schnittstellen zu steuern. Im Zuge des Neubaus des Logistikzentrums wurde Opacc ERP Warehouse inklusive Mobile Warehouse eingeführt und nahtlos mit dem bestehenden ERP verbunden. Das Resultat sind stabile, belastbare Abläufe, höhere Transparenz in der Logistik und eine Gesamtlösung, die Vertrieb, Lager und Beschaffung effizient miteinander verknüpft. Fallstudie: kiener + wittlin verbindet neues Warehouse stahlhart und nahtlos mit Opacc ERP
Semadeni AG
Die Semadeni AG entwickelt und vertreibt seit über 70 Jahren ein breites Sortiment an Kunststofflösungen für Labor, Industrie und Wissenschaft. Als Unternehmen mit hoher Sortimentsvielfalt und mehreren Standorten setzt Semadeni auf die zentrale Opacc Plattform, um Prozesse durchgängig zu digitalisieren und Komplexität zu reduzieren. ERP und Online‑Shop sind vollständig integriert und vernetzen Lager, Vertrieb und Beschaffung ohne Schnittstellen. Die Umstellung auf Opacc erfolgte im Zuge einer notwendigen ERP‑Ablösung und schafft heute eine nachhaltige, updatefähige Basis für effiziente Abläufe und klare Datenflüsse. Dank der zentralen Datenhaltung profitiert Semadeni von höherer Transparenz, automatisierten Prozessen und einer stabilen Plattform, die das wachsende Produktportfolio optimal unterstützt. Fallstudie: Die Kunststoff-Kompetenz von Semadeni mit Opacc digital in Form gebracht.
Trisa Electronics AG
Seit über 30 Jahren setzt Trisa Electronics auf die Opacc Plattform und verbindet damit ein stetig wachsendes Sortiment hochwertiger Elektrohaushaltsgeräte mit effizienten digitalen Prozessen. Das Unternehmen bedient sowohl Privatkunden als auch den Grosshandel und nutzt ERP, CRM und den EnterpriseShop vollständig integriert und ohne Schnittstellen. Die zentrale Datenbasis ermöglicht einheitliche Kundeninformationen, nahtlose Abläufe und eine konsistente Betreuung über alle Kanäle hinweg. Mit der neuen, nutzerzentriert entwickelten Handelsplattform steigert Trisa Electronics die Effizienz im Verkauf, verbessert die Customer Experience und schafft eine zukunftssichere Basis für weiteres Wachstum. Zur Fallstudie
Creabeton AG
Seit 1994 verbindet CREABETON regionale Verankerung mit schweizweiter Präsenz und entwickelt als Teil der MÜLLER-STEINAG Gruppe massgeschneiderte Betonlösungen. Auf Basis der zentralen Opacc Plattform nutzt CREABETON ERP und Enterprise CRM ohne Schnittstellen. Erweiterungen ermöglichen standortübergreifende Verfügbarkeiten und unterstützen die Transport-Disposition. Das Verkaufsteam profitiert von einheitlichen Daten, individuellen Sichten, Angebotserstellung und synchronisierten Terminen. Zur Referenz bei Opacc
Interplay
Interplay ist eine von Opacc realisierte, einzigartige Beschaffungsplattform für den Schweizer Freizeit- und Spielwarenhandel, die beim Best of Swiss Web 2025 mit Bronze ausgezeichnet wurde. Die Plattform wurde von drei unabhängigen Opacc-Kunden (Carletto AG, Max Bersinger AG und Waldmeier AG) initiiert, um ihre ERP-Systeme für eine gemeinsame Nutzung zu vernetzen. Ziel war es, eine Bestell- und Informationsplattform zu schaffen, die dem Facheinzelhandel als Dreh- und Angelpunkt für die Beschaffung dient und mindestens 80 Prozent des Marktvolumens abdeckt.
Obwohl die Anbieter ihre eigenen, auf Opacc basierenden Systeme und Datenstrukturen nutzten, war die Hauptherausforderung die Harmonisierung der Produktdaten und die Erarbeitung eines gemeinsamen Datenstandards. Die Lösung basiert auf der Opacc OXAS Plattform und der Opacc Commerce-Plattform. Interplay bietet den Fachhändlern effizientes Einkaufen mit einem Login und einem Warenkorb über mehrere Anbieter hinweg, wobei sie ihre individuellen Konditionen beibehalten. Die Skalierbarkeit der Plattform wird dadurch unterstrichen, dass mittlerweile ein vierter Partner (Swissgames Sàrl) integriert wurde, der ein anderes ERP-System verwendet. Interplay gilt als Leuchtturmprojekt für die kooperative Digitalisierung im Schweizer KMU-Umfeld. Zur Fallstudie
Die Opacc-Plattform im Überblick
Die folgende Übersicht fasst die Kernkonzepte der Opacc-Plattform zusammen und stellt sie den konkreten strategischen Vorteilen für Ihr Unternehmen gegenüber.
| Konzept / Merkmal | Strategischer Vorteil |
|---|---|
| Zentrale OXAS-Plattform | Eine «Single Source of Truth»: Konsistente Daten für bessere und schnellere Entscheidungen. |
| Integrierte Anwendungen (ERP, CRM, Shop) | Nahtlose, durchgängige Prozesse ohne Medienbrüche und Datensilos. |
| Garantierte Update-Fähigkeit | Maximale Investitionssicherheit und Zugang zu Innovationen ohne riskante Migrationsprojekte. |
| Swiss Made Software | Lokaler Partner, Entwicklung und Support in der Schweiz mit tiefem Verständnis für den hiesigen Markt. |
| Cloud Integration Services (CIS) | Einfache Anbindung externer Dienste und flexible Skalierbarkeit zur Erweiterung Ihrer Geschäftsmodelle. |
| AI-Hub in der OXAS-Plattform | Der Opacc AI-Hub integriert künstliche Intelligenz direkt in die OXAS Plattform und nutzt zentrale Unternehmensdaten für sichere, updatefähige und praxisnahe KI-Funktionen in allen Opacc Anwendungen. |
Auf den Punkt gebracht
Opacc positioniert sich nicht nur als klassische ERP-Lösung, sondern als integrierte Plattform für zentrale Geschäftsprozesse. Mit der OXAS-Plattform erhalten Schweizer KMU eine gemeinsame technologische Basis, auf der ERP, CRM und Online-Shop nahtlos zusammenspielen. Durch die zentrale Datenhaltung und die enge Verzahnung der Anwendungen entstehen durchgängige Prozesse ohne unnötige Medienbrüche oder Datensilos.
Ein wichtiger Faktor ist dabei die langfristige Investitionssicherheit. Dank der Update-Garantie bleiben Unternehmen kontinuierlich auf aktuellen Softwareständen, ohne komplexe und kostspielige Migrationsprojekte durchführen zu müssen. Gleichzeitig schafft die Plattform die notwendige Flexibilität, um auf neue Marktanforderungen reagieren und digitale Geschäftsmodelle weiterentwickeln zu können.
Mit der laufenden Weiterentwicklung in Bereichen wie Cloud, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz will Opacc zudem sicherstellen, dass Kunden auch künftig Zugang zu neuen technologischen Möglichkeiten erhalten und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig stärken können.
ERP, CRM und Online-Shop: alle Anwendungen auf einer einzigen Plattform. Jetzt mehr erfahren!