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Dienstag, 23. November 2021

Schleswig-Holstein setzt künftig auf Libreoffice und Linux
Schleswig-Holstein gibt Microsoft einen Korb. Bis Ende 2026 will das norddeutsche Bundesland auf allen 25'000 Rechnern der Bundesangestellten inklusive Lehrpersonen die Office-Programme der Redmonder durch die Open-Source-Software Libreoffice ersetzen. Auch solle über kurz oder lang Windows durch Linux abgelöst werden, wie dem Blog «The Document Foundation» zu entnehmen ist. Gegenüber der Zeitschrift «c't» begründete Jan Philipp Albrecht, der zuständige Digitalminister Schleswig-Holsteins, den Umstieg damit, dass das Bundesland mit den Verträgen für proprietäre Software an Grenzen stosse. Ein Grund für den Wechsel seien ihm zufolge denn auch die Finanzen. Denn die Lizenzgebühren seien in den vergangenen Jahren immer weiter angehoben worden, erklärt er. Einen weiteren Vorteil sieht der Digitalminister in den Zielen für die Digitalisierung der Verwaltung. «Open Source bietet uns da einfach mehr Flexibilität.» Gleichzeitig würden all die Vorteile gelten, die Open Source immer hat: Souveränität, Datensicherheit und Datenschutz, wird Albrecht zitiert.
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Finanzinvestor greift nach Telecom Italia 
Der US-Finanzinvestor KKR will sich den grössten italienischen Telekommunikationsanbieter Telecom Italia (TIM) einverleiben. KKR bietet den Aktionären je Anteilschein 50,5 Cent, wodurch Telecom Italia mit 10,8 Milliarden Euro bewertet wird. Zudem müsste ein neuer Eigentümer auch Schulden von 29 Milliarden Euro mit übernehmen. Die Aktien schossen am Montag um 25 Prozent in die Höhe. Analysten halten einen Bieterwettstreit für möglich. Grossaktionär Vivendi halte das Gebot von KKR nicht für ausreichend, sagte eine dem Medienkonzern nahestehende Person zu Reuters. Vivendi hatte für seinen rund 24-prozentigen Anteil im Schnitt 1,07 Euro je Aktie gezahlt.
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