Schaden 09.01.2009, 09:00 Uhr

unvorsichtiger Mitarbeiter

Durch das fahrlässige Verhalten eines Mitarbeiters konnte ein 18-Jähriger beim Onlinedienst Twitter die Administratorenrechte erlangen und damit die Accounts Prominenter knacken.
Ist der Mitarbeiter doch das grösste Sicherheitsrisiko eines Unternehmens?
Im deutschsprachigen Raum wird der Micro-Blogging-Dienst Twitter zunehmend genutzt, um per Onlinekurznachricht Freunde über Neuigkeiten zu informieren. Mithilfe eines automatisierten, Wörterbuch-basierten Passwort-Generators verschaffte sich ein jugendlicher Hacker Zugang zum Benutzerkonto eines Twitter-Mitarbeiters. Dies gelang, weil dieser das einfache Passwort «Happiness» hatte. Mit dem geknackten Kennwort erlangte er die Administrationsrechte für die Accounts von 33 prominenten Persönlichkeiten und konnte darüber jede Menge Unfug treiben.
Dieses Beispiel verdeutlicht, dass zu einfache Passwörter eine hohe Gefahr darstellen. Kennwörter sollten daher stets mit einer Zahlen-Buchstabenkombination versehen werden. Wissen das auch Ihre Mitarbeiter?
Sicherheitsexperten rechnen damit, dass Twitter noch öfters Ziel Krimineller wird. Immer wieder könnten Profile gehackt, Meldungen gefälscht oder mit Links auf infizierte Websites versehen werden.


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