Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

X lässt EU-Kommission keine Anzeigen mehr schalten

Nach der hohen Strafe der EU-Kommission gegen X darf die Brüsseler Behörde keine Anzeigen mehr auf der Online-Plattform von Tech-Milliardär Elon Musk schalten.
© (Quelle: Shutterstock / kovop)

Produktchef Nikita Bier begründete das Verbot damit, dass der Account der Kommission gegen Regeln verstossen habe, um einem X-Beitrag zu der Strafe von 120 Millionen Euro mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Zuvor hatte Musk ebenfalls via X dazu aufgerufen, die Europäische Union abzuschaffen. Mit der Auflösung ihres Anzeigen-Accounts verliert die Kommission die Möglichkeit, die Verbreitung ihrer Beiträge zu steigern, indem sie gegen Bezahlung mehr Nutzern angezeigt werden.

Die EU-Kommission hatte ihre Strafe unter anderem damit begründet, dass unter Musks Ägide die Verifikations-Häkchen hinter X-Accounts irreführend vergeben worden seien. Bevor der schwerreiche Unternehmer die damals noch als Twitter bekannte Plattform im Oktober 2022 übernahm, waren die Verifikations-Symbole erst nach einer erfolgreichen Identitätsprüfung an prominente Nutzer und Unternehmen vergeben worden.

Musk beschloss jedoch, dass alle zahlenden Abo-Kunden das identisch aussehende Symbol bekommen sollen - ohne eindeutigen Beleg der Identität. Inzwischen gibt es auch goldene Symbole für Unternehmen und silberne für Regierungsbehörden.

X-Chef sieht Regeln verletzt

X-Produktchef Bier behauptete, die Kommission habe in dem fraglichen Beitrag einen Link veröffentlicht, der «Nutzer glauben lässt, dass es ein Video ist». Es sei versucht worden, «künstlich die Reichweite zu erhöhen». In dem Beitrag wird ein 40 Sekunden langes Video zur Entscheidung der Kommission angezeigt, das auch abgespielt werden kann.

Bier reagierte nicht auf Nachfragen von Nutzern dazu, worin genau der Verstoss liege. Er behauptete, die Kommission habe eine Schwachstelle der Plattform ausgenutzt, die inzwischen geschlossen worden sei.

X (Twitter) Europa
Anzeige

Neueste Beiträge

E-Voting-Panne im Kanton Basel-Stadt
Elektronisch abgegebene Stimmen in Basel-Stadt werden zur Ermittlung des Abstimmungsergebnisses vom 8. März 2026 nicht gezählt. Das betrifft die Stimmen der Auslandschweizer sowie angemeldete Stimmberechtigte mit Behinderungen.
2 Minuten
9. Mär 2026
Nationale Konferenz für Ingenieurberufe fordert bessere Koordination - National Conference of Engineers
Der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren in der Schweiz bleibt hoch und dürfte weiter steigen. Zu diesem Schluss kamen rund 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden an der ersten National Conference of Engineers, die Anfang März an der Hochschule Luzern stattfand.
3 Minuten
Roboter fühlen bald zuverlässig wie Menschen
Forscher der University of Cambridge haben eine sensible künstliche Haut entwickelt, die Robotern einen Tastsinn verleiht, der dem menschlichen sehr nahe kommt.
3 Minuten
9. Mär 2026

Das könnte Sie auch interessieren

WhatsApp für Profis - Whatsapp-Tipps
WhatsApp ist im Schweizer Alltag schon lange präsent. Trotzdem gibt es noch immer viele Funktionen, die wenig bekannt sind. Zudem kommen stetig neue Features hinzu. Wir haben die hilfreichsten Tipps und Tricks für Sie zusammengetragen.
9 Minuten
19. Feb 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige