29.06.2006, 11:35 Uhr

Klingen für die Messerschmiede

Victorinox ordnet jeder Applikation einen Server zu. Beim Wechsel auf eine neue ERP-Software kam es zu akuten Engpässen im Server-Wald. Mit Blades wurde jetzt Abhilfe geschaffen.
Peter Elsener, IT-Chef bei Victorinox, hat die Kapazitätsengpässe seiner Server-Landschaft mit Blades überwinden können.
Dass ein Taschenmesser in jede Hosentasche gehört, weiss zumindest jeder Schweizer: Das «echte» Schweizer Taschenmesser von Victorinox muss es natürlich sein. 55000 Stück werden davon täglich in Ibach hergestellt. Damit sind die Schwyzer zur grössten Messerschmiede Europas herangewachsen. Mit der Expansion hat aber auch die organisch gewachsene IT-Landschaft ihre Grenzen erreicht. Bisher war jeder Server einer spezifischen Applikation zugeordnet war - bei Kapazitätsengpässen wurde einfach ein neuer Server eingebunden. So wuchs mit dem Erfolg des 1884 gegründeten Familienunternehmens auch die Unübersichtlichkeit der Infrastruktur. Zudem waren die bisher im Einsatz stehenden drei Server von Hewlett-Packard (HP) und die zwei Terminal-Server von Microsoft auf den Hauptsitz in Ibach und die Standorte Biel, Bonfol, Pruntrut und das deutsche Waldshut verteilt. Bei einem ERP-Wechsel (Enterprise Resource Planning) kam es zu einem akuten Engpass auf Seiten der Terminal-Clients.

Die Messerfabrik entschied sich für eine flexiblere Lösung. «Einerseits musste der kurzfristige Kapazitätsengpass überbrückt und andererseits sollten die Architektur und Technik auch kommenden Anforderungen im Server-Bereich gerecht werden», erklärt Peter Elsener, IT-Leiter bei Victorinox, den Abschied vom bisherigen System.

Gemeinsam mit der Baarer Outsourcerin First Frame Networkers, die bereits seit zehn Jahren mit Victorinox zusammenarbeitet, führte die Suche nach mehr Flexibilität und Leistung zu einer Blade-Lösung, womit die heutige Infrastruktur zusätzlich hochverfügbar und skalierbar aufgesetzt ist.

(Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Computerworld.)
Volker Richert



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