05.07.2011, 10:43 Uhr

Schweizer Anti-PowerPoint-Partei gegründet

PowerPoint-Präsentationen per Volksinitiative verbieten? In der Schweiz wurde die Anti-PowerPoint-Partei ins Leben gerufen.
Auf der ganzen Welt würden Menschen durch PowerPoint-Präsentationen gelangweilt, so der Gründer der Anti-PowerPoint-Partei (APPP), der im Kanton Zürich wohnhafte Matthias Pöhm. Auf der Website der Partei ist denn auch umfangreiches Propaganda-Material vorhanden, wie etwa die Horrorfolien des Monats. Anwender können online sogar anonym Veranstaltungen melden, die durch langweilige Präsentationen negativ aufgefallen sind.

Was sind die Motive der APPP?

Auf der Homepage der APPP kann übrigens jeder Mitglied werden. Pöhm hat sich zum Ziel gesetzt, zur vierstärksten Partei der Schweiz zu werden. Früher oder später stolpert man beim Erkunden der witzig gemachten Website der Partei aber über die wahre Motivation hinter Pöhms Aktivismus. Das Parteiprogramm besteht nämlich aus seinem Buch «Der Irrtum PowerPoint». Dieses können Parteimitglieder zum Preis von 26 Franken beziehen. Alles nur PR also? Schaut ganz danach aus. Wobei es Pöhm mit seiner Botschaft wohl durchaus ernst ist, immerhin hat der selbstständige Rhetoriktrainer bereits elf Bücher geschrieben und zieht auch in seinen Seminaren über PowerPoint her.
Harald Schodl


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