05.01.2015, 14:52 Uhr

Finanz-Berater PPI steigt bei Zuger Recon ein

Die Schweizer Finanzbranche steht vor grossen Veränderungen im Zahlungsverkehr. Für grössere Unterstützung übernimmt das Beratungshaus PPI die Zuger Recon.
Carsten Miehling von Recon amtet künftig als Schweiz-Chef von PPI
Angesichts weitreichender Veränderungen im Schweizer Zahlungsverkehr bündeln zwei Beratungsunternehmen ihre Kräfte: Das deutsche Beratungshaus PPI beteiligt sich mit 51 Prozent an der Zuger Recon. Das gemeinsame Unternehmen firmiert künftig als PPI Schweiz und soll eigenständig bleiben, wie es in einer Mitteilung heisst.
Die Ingenieurs-Boutique Recon wurde 2004 gegründet und zählte nach eigenen Angaben die meisten grösseren Schweizer Finanzinstitute sowie Six Interbank Clearing und Grosskonzerne zu seinen Kunden. «Die Schweiz möchte bis 2020 die bestehende Systemvielfalt im Zahlungsverkehr vereinheitlichen und die nationalen Formate DTA/EZAG und LSV+/Debit Direct auf das Sepa-Format ISO 20022 migrieren», sagt Carsten Miehling in der Mitteilung. Miehling amtete bis anhin als Geschäftsführer von Recon und leitet nun PPI Schweiz. Mit PPI will Recon einen erfahrenen Partner für die Projekte im Zahlungsverkehr gefunden haben. Die Umstellung ist im deutschen Markt zum grossen Teil bereits realisiert. In der Schweiz komme laut Miehling erschwerend hinzu, dass die Umstellungen sowohl für nationale als auch internationale Transaktionen gleichzeitig umgesetzt werden müssen. «Durch die Partnerschaft mit PPI verfügen wir über die nötigen Kapazitäten, um mit unseren Kunden diese Herausforderungen zu bewältigen» meint Miehling.


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