14.02.2017, 07:02 Uhr

Avaloq mit mehr Umsatz und Gewinn

Der Hersteller von Bankensoftware, Avaloq, reüssiert. Sowohl in Sachen Umsatz als auch beim Betriebsgewinn konnte die Firma zulegen.
Der Bankensoftware-Hersteller Avaloq hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Der Umsatz kletterte um 10 Prozent auf 533 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) legte gar um 41 Prozent auf 82 Millionen Franken zu, wie Avaloq am Montag in einem Communiqué bekannt gab. Im Vorjahr seien hohe Vorlaufinvestitionen für neue Technologien des digitalen Bankings, Software als Dienstleistung (SaaS) und Angebote für die Auslagerung von Geschäftsprozessen (BPO) angefallen. «Unser Wandel von einem reinen Software-Unternehmen zu einem Anbieter integrierter Dienstleistungen ist praktisch abgeschlossen», erklärte Avaloq-Chef Francisco Fernandez im Communiqué. «Wir sind zuversichtlich, dass sich unsere Investitionen im Jahr 2017 und darüber hinaus auszahlen werden.»
Zudem wolle sich Avaloq auf dem Weg zur Kapitalmarktfähigkeit weiterentwickeln, sagte Fernandez. Vor einem Jahr hatte der Firmenchef verlauten lassen, ein Börsengang ab einer Umsatzgrösse von rund 1 Milliarde Franken sei dabei eine Möglichkeit.

Neue Kunden

Avaloq habe im vergangenen Jahr sechs neue Kunden gewonnen, hiess es. Darunter seien die Axion Swiss Bank, die Arab Bank und die Notenstein La Roche Privatbank. Die Notenstein-Privatbank gehört zur Raiffeisen-Gruppe, die ihrerseits Grossaktionärin von Avaloq ist. Raiffeisen Schweiz selber will auch eine neue IT-Plattform beschaffen. Dazu haben Raiffeisen und Avaloq ein gemeinsames Tochterunternehmen Arizon gegründet, an dem die Bankengruppe die Mehrheit hält. Das Projekt für die neue IT-Plattform habe sich in grossen Schritten weiterbewegt und liege im Plan, teilte Avaloq mit. Gemäss früheren Angaben soll die neue IT noch in diesem Jahr eingeführt werden. Medien hatten von Schwierigkeiten berichtet.


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