Schweizer shoppen für über 10 Milliarden Franken im Internet

Schweizer Shops profitieren stärker

Nach Regionen betrachtet sind die Schweizer Onlineshops stärker gewachsen als die ausländischen Internetshops. Die Menge der Kleinwarensendungen aus Asien sei gar erstmals seit vielen Jahren gesunken. Die Leute hätten gemerkt, dass die Qualität der direkt in China bestellten Produkte oft mangelhaft sei.
Insgesamt kauften Schweizer 2019 für 8,3 Milliarden in lokalen Onlineshops ein und für rund 2 Milliarden in ausländischen, wie Luca Giuriato, Forscher beim Institut GfK vor den Medien in Zürich ausführte.
Besonders erfolgreich sei hierzulande die Migros-Tochter Digitec Galaxus gewesen, ergänzte Kessler. Diese hatte beim Umsatz im vergangenen Jahr erstmals die Grenze von einer Milliarde Schweizer Franken geknackt.

Retouren primär bei Mode

Immer wieder ein Thema im Versandhandel seien ausserdem die Retouren, ergänzte Kessler. Allerdings sei dies nur ein Problem bei der Mode. Dort kämen 40 bis 45 Prozent der Waren zurück. «Das gehört im Fashion-Bereich zum Geschäftsmodell und lässt sich kaum ändern».
Der gesamte Detailhandel in der Schweiz - inklusive dem stationären Handel - setzte gemäss den Forschern der GfK 91,6 Milliarden Franken um. 9,1 Prozent dieser Ausgaben hätten die Schweizer im Internet getätigt, sagte Giruiato. Zusätzlich gaben Schweizer 2019 schätzungsweise 10 Milliarden Franken im Ausland aus.

Studie Anfang Jahr durchgeführt

Durchgeführt wurde die Erhebung vom VSV in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut GfK und der Schweizerischen Post im Januar und Februar dieses Jahres. Als «Inlandsumsatz» galten dabei in Schweizer Franken verkaufte Artikel, inklusive einer Retourenmöglichkeit in der Schweiz sowie im Normalfall einer .ch-Domain. Analysiert wurden nur Verkäufe an Privatkunden.



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