Erster kassenloser Laden eröffnet

Gefühl von Ladendiebstahl

Das Einkaufserlebnis habe sich wie Ladendiebstahl angefühlt, schrieb die «New York Times» - zumindest bis wenige Minuten nach Abschluss die Rechnung von Amazon im E-Mail-Postfach landete.
Tatsächlich etwas zu klauen, sei schwierig: Ein Viererpack Softdrink-Dosen, den der «New York Times»-Reporter noch im Regal in eine Tüte einwickelte und sich unauffällig unter den Arm klemmte, wurde trotzdem berechnet.
Im Angebot von «Amazon Go» sind den Medienberichten zufolge Salate, fertige Gerichte, Kochboxen, frische Lebensmittel, Getränke sowie Snacks einer Marke des von Amazon gekauften Bio-Supermarkts Whole Foods.
Die Preise seien auf Supermarkt-Niveau. Gibt es einen Fehler oder ist man unzufrieden mit einem Artikel, wird der Kaufpreis erstattet - ohne dass man die Ware zurückbringen muss.
Die Eröffnung des Ladens war bereits vor rund einem Jahr erwartet worden. Laut Medienberichten hatte die Technologie jedoch Probleme, bei grösseren Menschenmengen den Überblick zu behalten. Diese seien inzwischen behoben, hiess es.
Schon vor Monaten war zu lesen, den Härtetest habe die Technologie bestanden, als eine Gruppe von Mitarbeitern in gleich aussehenden Kostümen als Pokémon Pikachu verkleidet reingeschickt worden seien.


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