Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Vergabe der UKW-Konzessionen für Radios 2027 bis 2034

Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat das Verfahren für die Vergabe der UKW-Funkkonzessionen zur Verbreitung von Radioprogrammen ab 2027 festgelegt. Die SRG und Privatradios mit Leistungsauftrag können auf Gesuch hin ihre bisherigen Frequenzen weiter nutzen. SRG vor UKW-Rückkehr?
© kitterphoto/Pixabay

Die übrigen Frequenzen werden neu vergeben. Die UKW Verbreitung bleibt weiterhin freiwillig. Bewerben sich mehrere Interessenten um dieselben Frequenzen, kommt es zu einer Auktion.

Im Dezember 2025 entschied das Parlament, die Verbreitung von Radioprogrammen über UKW auch nach dem Auslaufen der UKW-Funkkonzessionen 2026 zu ermöglichen. Das BAKOM hat daraufhin im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation die Vergabe der UKW-Konzessionen ab 2027 bis 2034 ausgearbeitet und orientiert sich dabei an der Laufzeit der bestehenden Veranstalterkonzessionen. Demnach können die SRG und die 25 konzessionierten Radios mit Leistungsauftrag die bisherigen Frequenzen ihres Versorgungsgebiets nutzen. Sie müssen dazu beim BAKOM ein Gesuch einreichen. Frequenzen, die bis Ende 2026 nicht beansprucht werden, kann das BAKOM 2027 ausschreiben.

SRG vor UKW-Rückkehr?

Siehe auch: SRG hat UKW abgeschaltet 

Für die SRG bedeutet dies, dass eine Rückkehr zu UKW schon bald möglich ist. Das BAKOM erklärte gegenüber dem Blick: «Die Freigabe der UKW-Frequenzen tritt ab dem 1. Juli 2026 in Kraft. Die SRG kann somit auch vor 2027 auf UKW zurückkehren, wenn sie das wünscht.» 

Alle übrigen UKW-Frequenzen, die bislang Radios ohne Leistungsauftrag zugeteilt waren, werden in der bestehenden Form als Frequenzpakete («Cluster») angeboten. Alle Radioveranstalter können sich darum bewerben. Das BAKOM wird die Cluster voraussichtlich im Frühjahr 2026 auf seiner Webseite publizieren, Gesuche können bis Ende Juni eingereicht werden. Sollten sich mehrere Veranstalter für ein Cluster interessieren, wird das BAKOM voraussichtlich im Herbst 2026 eine Auktion durchführen.

Die UKW‑Verbreitung bleibt weiterhin freiwillig.

Mit diesem Vorgehen bleibt ein wesentlicher Teil des verfügbaren Frequenzspektrums für die Programme des Service public reserviert, so dass deren Veranstalter diese auch über UKW verbreiten können.

Mit der Festlegung der Rahmenbedingungen für die künftige Verbreitung über UKW setzt das BAKOM die im Dezember 2025 vom Parlament angenommene Motion 25.3950 «Neue Ausschreibung für die UKW‑Funkkonzessionen ab 1. Januar 2027» um.

Informationen zur UKW-Verbreitung
UKW-Sender bleiben über 2026 hinaus in Betrieb
 

Politik Netzpolitik Gesellschaft
Anzeige

Neueste Beiträge

Schweiz: Betrug oder Betrugsversuche auf dem Smartphone
In der Schweiz fühlen sich 79 % der Smartphone-Nutzer gut vor Betrug geschützt. Dennoch war bereits ein Drittel der Bevölkerung Opfer eines Betrugs oder mit einem Betrugsversuch konfrontiert, was deutlich macht, dass die Gefahr trotz eines hohen Sicherheitsgefühls nach wie vor sehr real ist.
5 Minuten
21. Apr 2026
SAP Schweiz holt Alexander Fleischer in die Geschäftsleitung - Executive Change
SAP Schweiz ernennt Alexander Fleischer zum Chief Growth Officer und holt ihn in die Geschäftsleitung. In der neu geschaffenen Funktion bündelt er zentrale Vertriebs- und Partnerbereiche und soll das Wachstum im Schweizer Markt vorantreiben.
2 Minuten
iWay Sieger im Telefon-Kundendienst der SIQT-Studie Mobilfunkanbieter 2026
Der Internetanbieter iWay hat in der neuen Studie «Mobilfunkanbieter 2026» des Schweizer Instituts für Qualitätstests SIQT eine starke Leistung erzielt. iWay erreichte in der Kategorie Telefon-Kundendienst den ersten Platz. 
2 Minuten
21. Apr 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Schweizer Glasfaserabdeckung verbessert sich im europäischen Vergleich stark
Die neuesten Zahlen des FTTH Council Europe zeigen, dass die Schweiz beim Glasfaserausbau im 2025 weiter Fortschritte machte, im europäischen Vergleich holt man zum Durchschnitt auf. 
3 Minuten
25. Mär 2026
Equinix ernennt René Mulder zum Managing Director für die Schweiz - Executive Change
Der Anbieter für digitale Infrastruktur Equinix hat René Mulder zum Managing Director Schweiz ernannt. In dieser Funktion soll er die Marktposition des Unternehmens stärken und insbesondere die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Innovationsnetzwerken ausbauen.
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige