Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Oppo zieht seine Marke OnePlus aus Europa zurück

Der chinesische Smartphone-Hersteller Oppo will die eigene Marke stärken und zieht deshalb seine Tochter OnePlus aus Europa und den USA zurück. Kundendienst und Updates sollen aber für bereits verkaufte Geräte bestehen bleiben.
OnePlus 15

Das OnePlus 15 war Ende 2025 der letzte Launch auf dem deutschen Markt

© OnePlus

Es gab viele Gerüchte und Indizien, dass für die Smartphones der Marke OnePlus das Ende eingeläutet wurde. Jetzt hat die Mutter Oppo bestätigt, dass OnePlus sich aus Europa und Nordamerika zurückzieht und keine neuen Produkte mehr auf den Markt kommen sollen. Es werden lediglich die Restbestände abverkauft. Nach einem Bericht von Bloomberg soll der Rückzug auch aus Indien folgen, so dass es die Marke künftig nur noch in China geben könnte.

OnePlus wurde vor 13 Jahren von Carl Pei und Pete Lau in Shenzhen in China gegründet, Hauptinvestor war offenbar Oppo. Ein Jahr später kam das erste Smartphone auf den Markt. In den folgenden Jahren erwarb die Marke mit technisch hochwertigen Geräten zu attraktiven Preis so etwas wie Kultstatus und erweiterte den reinen Vertrieb über den eigenen Webshop auch auf den breiteren Handel. Aufgrund eines Patentrechtsstreits mit Nokia konnten von August 2022 bis Januar 2024 keine Smartphones in Deutschland mehr verkauft werden, die hiesige Vertriebsorganisation wurde praktisch aufgelöst. Seitdem gab es nur zaghafte Schritte zurück, die aber von wenig Erfolg gekrönt wurden.

Die Mutter will nun die eigene Marke Oppo stärken, noch sind dazu allerdings wenig Aktivitäten in Europa und speziell in Deutschland zu erkennen. Zumindest verspricht Oppo, dass alle Garantien und die versprochenen Updates für OnePlus-Smartphones in vollem Umfang erfüllt werden sollen. Gegenüber der US-Website The Verge erklärte das Unternehmen, dass die Geräte demnächst von der Benutzeroberfläche OxygenOS von OnePlus auf Oppos ColorOS umgestellt werden sollen.

   

Smartphone
Anzeige

Neueste Beiträge

Digital X stellt KI für Unternehmen in den Mittelpunkt
Am 8. September veranstaltet die Telekom die Digital X im Kölner Rheinauhafen. Das Sprecherprogramm der Konferenz, die KI als Schwerpunkthema hat, ist hochkarätig besetzt.
3 Minuten
11. Aug 2026
Tablet-Markt leidet unter Engpässen bei Komponenten
Die weltweiten Tablet-Verkäufe gingen im zweiten Quartal deutlich zurück. Ein Grund waren knappe Komponenten wie Speicherchips, die Hersteller dazu bewegt haben, teurere Modelle im Portfolio zu priorisieren.
2 Minuten
11. Aug 2026
Investitionen in das Schweizer Filmschaffen steigen 2025 um 25 Prozent - «Lex Netflix»
Seit dem 1. Januar 2024 gilt die im Filmgesetz verankerte Investitionspflicht für Unternehmen mit Fernseh- und Abrufdiensten. Sie müssen mindestens 4 Prozent ihrer in der Schweiz erzielten Bruttoumsätze in das Schweizer Filmschaffen investieren. Die Auswertung des Bundesamts für Kultur (BAK) für das Jahr 2025 zeigt, dass die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent zugenommen haben.
3 Minuten
10. Aug 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
SpaceX-Standort von Elon Musk erhält Status einer Stadt - Raumfahrt
Der Standort Starbase des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk im Bundesstaat Texas erhält den Status einer eigenen Stadt.
3 Minuten
6. Mai 2025
«Digitale Souveränität ist zur Wirtschaftsfrage geworden» - Expert Insights
Geopolitische Spannungen, KI und die Dominanz amerikanischer Cloud-Anbieter verändern die Spielregeln der Digitalisierung. Für Bechtle Schweiz ist digitale Souveränität deshalb keine Compliance-Übung mehr, sondern eine Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig sieht das Unternehmen Europa bei Innovation und Investitionen unter Zugzwang. Martin Kull, Vice President Bechtle Switzerland, und Prof. Dr. Andreas Danuser von der Berner Fachhochschule nehmen Stellung zu einem Thema, das immer mehr Organisationen beschäftigt.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige