Digital Performance Marketing Meetup 03.10.2019, 10:25 Uhr

Wenn (zu) hoch qualifizierte Fachkräfte (zu) einfache Fragen beantworten müssen

Es sind längst nicht mehr nur die Sales-Leute, welche die Produkte an den Mann oder die Frau bringen. Wie raffinierte digitale Helfer die Verkäufe und Leads ankurbeln können, hat Zarko Jerkic am Digital Performance Marketing Meetup von swissICT gezeigt.
Am jüngsten Digital Perfomance Marketing Meetup von swissICT diskutierten 
(Quelle: swissICT)
An Chatbots führt zurzeit im Marketing fast kein Weg vorbei. Kein Wunder, wo sie doch Unternehmen stark darin unterstützen, mehr zu verkaufen oder Kosten zu sparen, wie Zarko Jerkic sagt: «Ab 150 Besucher pro Woche auf der Website rechnet sich ein Chatbot.»
Der IT-affine Verkaufstrainer bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Digital Performance Marketing Meetup von swissICT vom 19. September gleich zu Beginn reichlich Gesprächsstoff.

Es sind längst nicht mehr nur die Sales-Leute, welche die Produkte an den Mann oder die Frau bringen. Wie raffinierte digitale Helfer die Verkäufe und Leads ankurbeln können, hat Zarko Jerkic am Digital Performance Marketing Meetup von swissICT gezeigt.

Verfügbarkeit 24/7

Das «Übel» in vielen Unternehmen liegt laut Jerkic meist darin, dass (zu) hoch qualifizierte Mitarbeiter (zu) einfache Fragen beantworten müssen, anstatt sich um die «grösseren» Fragen sowie die persönliche Kundenbetreuung zu kümmern.
Nimmt ihnen diese einfachen Fragen ein Chatbot ab und beantwortet die Anfragen auch gleich noch 24/7 in derselben Qualität und Zuverlässigkeit, dann leuchtet die obige Zahl doch langsam ein. Kommen die Kunden rasch zu einer Antwort und müssen nicht bis am nächsten Tag warten, bestellen sie unter Umständen gleich sofort.
Zarko Jerkic, Inhaber und Geschäftsführer von Kunden-Magnet, sagt: «Ab 150 Besucher pro Woche auf der Website rechnet sich ein Chatbot.»
Quelle: swissICT
Selbstverständlich kamen dazu auch gleich einige Einwände seitens der Teilnehmer. «Für Webshops mag das gehen, aber unser Business ist speziell. Wir setzen auf persönliche Beratung», sagt ein Teilnehmer. Wogegen Jerkic gleich einwendet: «Fast alle meine Kunden haben anfangs gesagt, sie seien speziell und sowas gehe bei ihnen nicht. Am Ende ging es dann doch.»
Nimmt man einen solch beispielhaften Einwand als Referenz, ist kaum verwunderlich, dass die Schweiz, wie fast ganz Europa, den USA und ganz besonders Fernost bezüglich dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) hinterherhinkt: «Während in China drei Viertel der Unternehmen bereits KI im Einsatz haben, sagt hierzulande jeder vierte IT-Leiter: Ist nicht umsetzbar», ergänzt Jerkic.


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