Alltagsgegenstände als Datenspeicher

Medikamente und Baustoffe kennzeichnen

Die Technik könnte zudem zur Kennzeichnung von Medikamenten oder Baustoffen wie Klebemittel oder Farben verwendet werden. Die Informationen zu deren Qualität könnten direkt im Medikament oder Baustoff hinterlegt werden, wie Grass sagt. Arzneimittelüberwachungsbehörden könnten so Messergebnisse der Produktionsqualitätskontrolle direkt aus dem Produkt herauslesen. Und bei Gebäuden liesse sich zum Beispiel bei einer Renovation eruieren, welche Produkte von welchen Herstellern beim Bau einst verwendet worden sind.
Zurzeit ist die Methode noch relativ teuer. Um eine 3D-​Druckdatei wie die der Häschen in DNA-​Information zu übersetzen, ist mit Kosten von rund 2000 Franken zu rechnen, sagt Grass. Davon entfällt ein Grossteil auf die Synthese der entsprechenden DNA-​Moleküle. Je grösser die Stückzahl eines Objekts ist, desto geringer fallen die Kosten für das einzelne Stück aus.
Hinweis: Dieser Artikel ist zunächst bei «ETH News» erschienen

Autor(in) Fabio Bergamin, ETH-News


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