31.03.2015, 09:05 Uhr

IBM steckt drei Milliarden Dollar ins Internet der Dinge

IBM will gross ins Geschäft mit der Vernetzung von Technik im sogenannten Internet der Dinge einsteigen.
Der Computerkonzern entwickelt eine offene Cloud-Plattform, auf der Unternehmen eigene Anwendungen dafür laufen lassen können. In die darauf spezialisierte neue Sparte steckt IBM drei Milliarden Dollar über einen Zeitraum von vier Jahren.
Mit dem Schritt will IBM seine Stärken ausspielen und bündelt bisherige Projekte unter einem neuen Dach. Der Konzern betreibt bereits eine Plattform zur Auswertung grosser Datenmengen, auf die unter anderem Städte wie Montpellier oder Dublin zurückgreifen. Der deutsche Autozulieferer Continental entwickelt zusammen mit IBM eine Plattform für die Autovernetzung. Auch der Triebwerks-Hersteller Pratt & Whitney greift auf IBM-Infrastruktur zurück, um den Zustand von mehr als 4000 vernetzten Turbinen zu überwachen.
IBM argumentiert, 90 Prozent der in Unternehmen anfallenden Daten würden derzeit nicht ausgewertet. Ein Grossteil davon verliere schnell an Wert. Deswegen sollen Kunden Werkzeuge bekommen, um ihre Daten in den Cloud-Diensten von IBM zusammenzuführen.


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