27.01.2006, 15:25 Uhr

ETH-Professor setzt sich für Wikipedia ein

Obwohl der Zürcher ETH-Professor Bertrand Meyer über Weihnachten als Opfer eines Scherzes in Wikipedia für Tod erklärt worden war, spricht er sich nun für die freie Enzyklopädie aus.
Die Zuverlässigkeit des Online-Lexikons Wikipedia ist in den letzten Monaten ins Kreuzfeuer geraten. So wurde 2005 im Artikel über den früheren Robert-Kennedy-Berater John Seigenthaler während mehrerer Monate fälschlicherweise behauptet, er sei am Mordanschlag gegen den Präsidentschaftskandidaten beteiligt gewesen. Über Weihnachten hat zudem ein übler Scherzkeks den Schweizer ETH-Professor Bertrand Meyer in der Wikipedia für tot erklärt. Trotz dieser Ereignisse schätzt Bertrand Meyer Wikipedia noch immer als «geeignete Quelle zur Information». Dies schreibt er in seinem Artikel «Defense and Illustration of Wikipedia» (PDF). Die Episode habe seine Meinung über die Online-Enzyklopädie wenig geändert. Das System wurde Opfer einer seiner Schwachstellen, habe sich aber schnell wieder selbst «geheilt». Genau wie die Gerüchte über ihn, seien diese über Wikipedias Niedergang weit übertrieben.



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