02.03.2017, 10:57 Uhr

Nimble verbindet Rechenzentrum mit AWS und Azure

Ein Speicherdienst des Anbieters Nimble Storage soll das Migrieren geschäftskritischer Anwendungen aus dem Rechenzentrum in die Public Cloud von Amazon und Microsoft erlauben.
Geschäftskritische Anwendungen laufen heute vielenorts im lokalen Rechenzentrum. Damit die Systeme auch bei Lastspitzen zuverlässig arbeiten, müssen meist zusätzliche Ressourcen vorgehalten werden. Das kostet viel Geld. Ein neuer Speicherdienst des Anbieters Nimble Storage will die zusätzlichen Ressourcen durch wahlweise Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure ersetzen. Die «Nimble Cloud Volumes» sollen das Verlagern von Workloads mit hohen Speicheranforderungen in die Cloud erlauben. Da zwei Cloud-Provider zur Auswahl stehen, wird ein Vendor Lock-in vermieden. Nimble Storage erklärt, dass sich Anwendungen zwischen dem lokalen Rechenzentrum und auch den unterschiedlichen Public-Cloud-Umgebungen verschieben lassen. Dabei sollen nur dann Kosten anfallen, wenn Daten geändert werden. Eine (zusätzliche) vollständige Kopie ist gratis. Somit kann die IT-Abteilung Klone einer Installation in der Public Cloud erstellen, mit denen sich Entwicklungs- und Testumgebungen bereitstellen lassen. Auch bringt der Dienst Analytik-Funktionen mit, mit denen sich Daten in unterschiedlichen Cloud-Umgebungen auswerten lassen, etwa um den Grund für Performance-Probleme zu ermitteln. Anhand der Analysen kann die IT-Abteilung die Datenplatzierung und die Speicherkosten optimieren.
Nimble Cloud Volumes befindet sich derzeit in Beta-Stadium. Nach Herstellerangaben wird der Dienst von 50 US-amerikanischen Unternehmen aus verschiedenen Branchen getestet. In den kommenden zwölf Monaten soll die Verfügbarkeit auch auf andere Regionen ausgeweitet werden, erklärt der Anbieter. Dann soll der Speicherdienst ab 0,10 US-Dollar pro Gigabyte und Monat erhältlich sein.


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