ICT-Networkingparty 2018 26.01.2018, 11:35 Uhr

Fussball, Donald Trump und eine überforderte «Silver Surferin»

Das «Who is Who» der Schweizer ICT-Branche hat sich am Donnerstagabend zur ICT-Networkingparty im Berner Kursaal getroffen. Für spannende Einblicke und Amüsement sorgten Bernhard Heusler, Stephan Klapproth und Helga Schneider.
(Quelle: gsa/NMGZ)
Im Berner Kursaal hat sich am Donnerstagabend das «Who is Who» der Schweizer ICT-Branche getroffen. An der alljährlichen ICT-Networkingparty wurden bestehende Kontakte zu Branchenkolleginnen und Kollegen gepflegt und neue geknüpft. Bereits im Eingangsbereich, wo es das eigene Namensschild abzuholen galt, herrschte ein riesiges Gewusel. Gegen 18 Uhr versuchten die Organisatoren schliesslich, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihren jeweiligen Tischen zu lotsen. Kein einfaches Unterfangen bei rund 1400 Gästen – der Saal war wie jedes Jahr bis auf den letzten Platz gefüllt.

Im Berner Kursaal ist die ICT-Networkingparty 2018 über die Bühne gegangen. Das «Who is Who» der Schweizer ICT-Branche nutzte den Event, um sich mit Branchen-Kolleginnen und Kollegen auszutauschen.

Als Veranstalterin Vania Kohli kurz darauf die Bühne betrat und die Eröffnungsrede des neuen ICTswitzerland-Präsidenten Marcel Dobler ansagte, kehrte im grossen Saal langsam Ruhe ein. Dobler sprach in seiner Ansprache von politischen Entscheiden wie der Einführung von Netzsperren sowie der «Lex Booking.com», aber auch von Themen wie der E-ID oder dem Datenschutz. «Es gibt also noch viel zu tun und wir müssen dies mit vereinten Kräften tun.» Nur so werde es gelingen, die politischen Entscheidungsträger und die Bevölkerung von den Chancen und dem Nutzen des technologischen Wandels zu überzeugen, sagte Dobler.
Als Gastredner luden die Organisatoren dieses Jahr Bernhard Heusler, den ehemaligen Präsidenten des FC Basels, sowie den langjährigen «10vor10»-Anchorman Stephan Klapproth ein. Heusler berichtete in seinem Referat von zahlreichen Herausforderungen, vor die er in seinen Jahren an der Spitze des FCB gestellt wurde. Zum Schluss seines Vortrags zeigte er dem Publikum, wie er in hektischen Zeiten wieder zur Ruhe fand – mit einem amüsanten Video eines indischen Gurus, das er schliesslich auf der grossen Leinwand abspielte.
Klapproth sprach in seinem Vortrag unter anderem über Donald Trump, der noch am selben Tag in Zürich-Kloten gelandet war. Der ehemalige SRF-Moderator – er reiste extra für den Event vom WEF nach Bern und fuhr nach seinem Auftritt direkt wieder nach Davos zurück – zog in seiner gewohnt eloquenten Art über den US-Präsidenten her und zeigte dem Publikum auf, warum Trump im Wahlkampf dank dem Slogan «Make America Great Again» das Rennen machte.
Im Anschluss konnten sich die Gäste am Buffet bedienen, das Essen war heuer im asiatischen Stil gehalten. Bevor das Dessert serviert wurde, setzte die Kabarettistin Regula Esposito alias Helga Schneider den Schlusspunkt zum offiziellen Teil der Veranstaltung. In ihrem humorvollen Auftritt erzählte die Cüpli-trinkende «Silver Surferin» vom Knorz im Umgang mit neuster Technologie und Missverständnissen in der digitalen Welt. Den Abend liessen die Gäste schliesslich im Foyer ausklingen, wo der IT-Dienstleister Atos Bier ausschenkte. Das Datum der nächsten ICT-Networkingparty steht übrigens schon fest. Die 17. Ausgabe des Events ist am 24. Januar 2019 angesetzt.
Impressionen von der ICT-Networkingparty finden Sie in unserer Bildergalerie.


Das könnte Sie auch interessieren