02.06.2003, 00:00 Uhr

SFI streicht die Segel

Nach zehn Jahren Tätigkeit im Open-SourceGeschäft schliesst die Dübendorfer Linux-Distributorin SFI ihre Tore.
Firmengründer und Geschäftsführer Peter Stevens macht das anhaltend lahme Projektgeschäft und die zu schmale Kundenbasis für die Schliessung von SFI verantwortlich. Kostenreduktionen, verstärkte Marketing-Aktivitäten, Investoren- und Partnersuche hätten nicht den notwendigen Erfolg gebracht. Dennoch gibt er sich optimistisch, dass auch in der Schweiz Linux dereinst gross Fuss fassen werde. Immer mehr Firmen und auch der Bund würden sich verstärkt mit Open-Source als Alternative zu proprietären Systemen auseinandersetzen. "Obwohl SFI nicht mehr existiert, unsere Open-Source-Lösungen leben noch. Der SFI-Director befindet sich unter . Die Infrappliance-Software kann unter heruntergeholt werden", schreibt Stevens in einem dramatischen Abschieds-Newsletter. SFI reduzierte bereits in den letzten Monaten ihre 12-köpfige Belegschaft. Durch das Zusperren verlieren nun auch die verbliebenen fünf Angestellte ihren Job.


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