05.08.2004, 00:00 Uhr

IT-Services legen in der Schweiz konstant zu

Laut IDC-Analysten soll der Schweizer Markt für IT-Dienstleistungen bis zum Jahr 2008 um jährlich 4,2 Prozent wachsen.
In Kürze legt Marktforscherin IDC die Studie «Der Markt für IT-Services in der Schweiz, 2003Ö2008» vor. Darin wird anhand von den sechs Kategorien IT-Consulting, Systemintegration, individuelle IT-Anwendungsentwicklung, Outsourcing und IT-Support der Markt für IT-Dienstleistungen in den nächsten vier Jahren untersucht. Die Studie liefert neben europäischen Vergleichszahlen ein Ranking der schweizerischen IT-Service-Anbieterinnen. Den ersten Platz belegt IBM, gefolgt von T-Systems und EDS. Laut IDC-Analyst Marius Jost sind für die Zahlen der Studie insbesondere die Jahresabschlüsse 2003 der jeweiligen Unternehmen ausgewertet worden.
IDC prognostiziert eine jährliche Wachstumsrate von 4,2 Prozent, was einer Zunahme des Marktvolumens für IT-Dienste von rund 4,7 Milliarden Dollar im Jahr 2003 auf 5,75 Milliarden Dollar im Jahr 2008 entsprechen soll. Ausgehend von der heute bestehenden Verteilung der sechs Service-Kategorien, erwartet die Marktforscherin beim Outsourcing und in der Systemintegration überdurchschnittliche Wachstumsraten von mindestens fünf Prozent per Anno. Und das, obwohl aktuell einzelne Service-Kategorien Marktvolumen verlieren werden: 2004 werden etwa IT-Consulting und IT-Anwendungsentwicklung gegenüber dem Vorjahr bis zu zwei Prozent ihres Marktes einbüssen.
Jost betont aber, dass trotz dem relativ langsamen Wachstum der schweizerischen Wirtschaft insgesamtÖExperten des Bundes prognostizieren 1,8 Prozent für das laufende JahrÖdie hiesige Nachfrage nach IT-Services von der globalen Entwicklung angetrieben werde. Die IDC-Studie geht im übrigen voneiner nur leicht gestiegenen Investitionsbereitschaft aus.


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