10.09.2015, 15:20 Uhr

Genfer FinTech-Labor mit zehn Start-ups

Der Genfer FinTech-Labor «Fusion» öffnet im Oktober mit zehn Start-ups. Die Gründer aus aller Welt haben Ideen und Lösungen für die Zukunft des Finanzplatzes Schweiz.
Anfang Oktober nimmt der FinTech-Incubator «Fusion» mit zehn Jungunternehmen seine Arbeit auf. In dem Labor sollen die Firmengründer gemeinsam mit Experten aus Industrie und Wissenschaft Produkte sowie Dienstleistungen für die Finanzbranche der Zukunft realisieren. Unterstützt wird «Fusion» unter anderem von der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), den Investoren von Polytech Ventures, den Informatikfirmen Arcanys, Kudelski Security und Temenos sowie der Anwaltskanzlei id est avocats. Laut Guillaume Dubray, Partner bei Polytech Ventures, hätten sich die anfänglichen Bedenken, dass sich nicht genügend Unternehmensgründer bewerben, schnell zerschlagen. Letztendlich seien über 100 Bewerbungen für das einjährige Förderungsprogramm eingegangen. «Wir konnten Start-ups aus den Bereichen Asset Management, Datenschutz und Risikomanagement wählen, in denen die Schweiz weltweit führend ist», sagt Dubray in einer Medienmitteilung.
Die zehn ausgewählten Start-ups sind: die chinesische Vermögensverwaltungs-App AceBanker, die Biometrik-Firma Biowatchaus Martigny, die Bitcoin-Handelsplattform DXMarkets aus Singapur, die Pfäffiker Risiko-Manager Edge Laboratories, die Versicherungsplattform eInsaus Sofia, die Blockchain-Plattform Fundrs aus dem niederländischen Breda, der Big-Data-Manager KYC3aus Deutschland, der Genfer Portfolio-Manager Investivity, die Rechnungsverarbeitungs-App Scanyeaus Warschau und die Genfer P2P-Kreditplattform Wecan.Fund.


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