02.02.2017, 15:56 Uhr

Zürcher Regierungsrat will veraltete Informatik ersetzen

Ein zeitgemässes und einheitliches IT-Leitbild, das fehlt der Verwaltung des Kantons Zürich. Ein vom Regierungsrat lanciertes Projekt soll dies nun ändern.
Das Informatik-Leitbild der kantonalen Verwaltung ist veraltet, eine direktionsübergreifende Koordination fehlt weitgehend. Der Regierungsrat will dies ändern und hat deshalb ein Projekt lanciert.
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Durch das verwaltungsinterne und direktionsübergreifende Projekt soll die Steuerung und Führung der kantonalen Verwaltung stärker koordiniert werden. Dies teilte der Regierungsrat am Donnerstag mit.
Den Projektausschuss bilden der Finanzdirektor (Vorsitz), die Justizdirektorin, die Bildungsdirektorin und der Chef der Finanzkontrolle.
Die Finanzdirektion erhielt 2015 den Auftrag, die über die Jahre gewachsenen Informatikstrukturen extern überprüfen zu lassen. Nun liegt ein 400 Seiten starker Bericht vor. Dieser attestiert zwar einigen Verwaltungseinheiten fortschrittliche und professionelle Methoden, aber eine direktionsübergreifende Koordination fehle weitgehend und das IT-Leitbild aus dem Jahr 2008 sei veraltet.
Der Regierungsrat hat deshalb beschlossen, eine Projektorganisation einzusetzen. Diese soll eine zeitgemässe Steuerung der Informatik erreichen und einheitliche Governance-Grundlagen schaffen. Über die Umsetzungsschritte wird die Regierung später etappenweise entscheiden.


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