07.06.2012, 14:56 Uhr

Swisscom legt Glasfaser an der Zürcher Goldküste

In Meilen und Herrliberg hat sich die Swisscom mit den lokalen Energieversorgern auf eine Partnerschaft im Glasfaserbau geeinigt. Ein paralleler Leitungsbau kann so vermieden werden.
Ex-Bundesrat Christoph Blocher kann in seiner Wohngemeinde Herrliberg wählen, welchen Anbieter er künftig haben will.
Die lokalen Energieversorger Energie und Wasser Meilen AG, EWM und die Gemeinde Herrliberg bauen in den Zürcher Gemeinden Meilen und Herrliberg ein offenes Glasfasernetz unter dem Namen «meifi.net. Nun haben sie sich mit Swisscom geeinigt, um gemeinsam die Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen und Geschäfte zu verlegen. Damit sind Verhandlungen zu einem Ende gekommen, die über zwei Jahre dauerten und im September 2011 vorübergehend abgebrochen wurden. Nach Wiederaufnahme der Gespräche haben die Kooperationspartner vereinbart, die Baugebiete untereinander aufzuteilen. Später sollen dann beide Partner ihre Dienstleistungen auf dem Glasfasernetz im gesamten Gemeindegebiet anbieten können.
Pro Wohnung und Geschäft werden vier Glasfasern verlegt. Swisscom und meifi.net erhalten je zwei Fasern, um den Kunden ihre Services anbieten zu können. Die Kunden können somit frei wählen, bei welchem Anbieter sie TV, Internet- und Telefonie-Dienste nutzen wollen. 
Heute sind in Meilen etwa 3'000 und in Herrliberg rund 1'000 Wohnungen und Geschäfte durch das meifi.net mit einer Glasfaser erschlossen. Diese Anschlüsse werden in die Baukooperation eingebracht. Bis Ende dieses Jahres, sollen in beiden Gemeinden rund die Hälfte der Haushalte angeschlossen sein. Die Glasfaseranschlüsse für die verbleibenden Haushalte werden gemäss dem gemeinsamen Ausbauplan bis Ende 2014 in Herrliberg und bis spätestens 2018 in Meilen fertig gebaut sein.


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