18.07.2012, 14:43 Uhr

Elektronisches Konto für Behördenverkehr

Mit der Post SuisseID bietet die Schweizerische Post Verwaltungen und Gemeinden die Möglichkeit, ihren Bürgern Behördenanliegen elektronisch bereitzustellen. Der Kanton Jura und die Gemeinde Kerzers haben jetzt von diesem Angebot Gebrauch gemacht.
Mit der Post SuisseID soll die Interaktion von Bürgern und Verwaltung vereinfacht werden.
Die jurassische Verwaltung hat Anfang Juni ihren virtuellen Schalter eröffnet. Vorerst werden Leistungen in vier verschiedenen Bereichen angeboten, so zum Beispiel die Benachrichtigung über Ratenzahlung, die Statusprüfung beim Steueramt sowie die Verschiebung des Vorführtermins beim Strassenverkehrsamt. Den virtuellen Schalter hat die Informatikabteilung des Kantons Jura zusammen mit der Firma Artionet Web Agency entwickelt. Gleichzeitig hat die Gemeinde Kerzers (FR) ein digitales Konto eingeführt. Damit sollen Einwohner ihre Kontaktdaten überprüfen und teilweise selbstständig verwalten können. Mit der Zeit sollen die Bürger von Kerzers noch auf weitere Gemeindeapplikationen zugreifen können, die weiteren Ausbauschritte sind in enger Zusammenarbeit mit den beiden Partnern Ruf Informatik AG und der Schweizerischen Post geplant, heisst es in einer Mitteilung. 

Sicheres Login durch Post SuisseID

Der gemäss Post «erste standardisierte elektronische Identitätsnachweis der Schweiz» soll Behörden und Privatpersonen zum sicheren und effizienten Umgang mit vertraulichen Daten dienen. Gleichzeitig soll die Verwaltung vereinfacht und dadurch Zeit gespart werden in der Interaktion zwischen Bürgern und Verwaltung.  Für ein sicheres Login und eine eindeutige Authentifizierung beim virtuellen Schalter sorgt die von der Schweizerischen Post herausgegebene Post SuisseID. Diese soll gemäss der Post im Sinne der 2007 verabschiedeten E-Government-Strategie der Schweiz sein.


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