08.05.2013, 10:50 Uhr

Ein Drittel des Internetverkehrs sind Pornos

Der durch Pornoseiten verursachte Traffic soll einer Studie zufolge für ein Drittel der über das Internet verschickten Daten verantwortlich sein.
Besuche im virtuellen Rotlichtviertel verursachen gut ein Drittel des Internet-Verkhers
Pornografie gehört schon seit den Anfängen des Internets zu einem der grössten Traffic-Verursacher. Eine Studie der Pornoseite PaintBottle geht davon aus, dass mittlerweile 30 Prozent aller über das Internet verschickten Daten von dieser Form der Erwachsenenunterhaltung verursacht werden. Auch zu den Nutzergruppen werden Aussagen getroffen. Demnach schauen sich 70 Prozent aller Männer regelmässig Internetpornos an, bei Frauen läge der Anteil bei 30 Prozent.
Durchschnittlich würden Internetnutzer 12 Minuten auf einer Pornowebsite verbringen. Innerhalb eines Monats finden pro Nutzer 7,5 Besuche statt. Entsprechend können sich Betreiber derartiger Angebote über hohe Besucherzahlen freuen: Während Twitter auf 160 Millionen Besucher pro Monat käme, fänden sich auf allen Pornoseiten zusammen monatlich 450 Millionen Nutzer ein. Übertroffen wird dies nur von YouTube, auf dem Videoportal tummeln sich in einem Monat 800 Millionen Nutzer.
Doch der Konsum von Internetpornos ist nicht auf die heimischen vier Wände beschränkt. Zwei Drittel aller Mitarbeiter würden auch auf ihren Arbeitsrechnern pornografische Inhalte nutzen.


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