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Zuerst die Lieferung, dann die Bestellung

Bei der Egli AG läuft der Warenfluss manchmal schneller als die Bestellung: Im Rackjobbing wird zuerst geliefert, die EDI-Meldung folgt später. Opacc führt Aussendienst, Logistik und ERP dennoch in einem durchgängigen Prozess zusammen.
© Egli AG

Ein Auftrag beginnt normalerweise mit einer Bestellung. Bei der Egli AG kann es genau umgekehrt sein: Im Rackjobbing bringt der Aussendienst die Ware direkt aus dem Fahrzeug ins Regal. Erst danach trifft die elektronische Bestellung ein. Damit aus dieser ungewöhnlichen Prozessreihenfolge keine Inkonsistenzen entstehen, müssen Verkauf, EDI, Lager und ERP präzise zusammenspielen.

Handel ist mehr als Ware bewegen

Seit 1989 importiert und vertreibt die Egli AG Produkte und Marken aus den Bereichen Food, Non-Food und Consumer Care. Zum Portfolio gehören traditionsreiche Schweizer Marken ebenso wie international bekannte Marken. Das Unternehmen ist Teil der Webstar-Gruppe und versteht sich als Drehscheibe zwischen Herstellern und dem Schweizer Handel. Tausende Kunden, ein breites Lagersortiment und kurze Lieferfristen machen Geschwindigkeit zum Tagesgeschäft.

Vom AS/400 zur gemeinsamen Basis

Als die Ablösung des bisherigen AS/400-Systems anstand, ging es deshalb um mehr als den Wechsel eines ERP. Egli AG nahm ERP, Aussendienst, Rackjobbing und Warehouse gemeinsam unter die Lupe. Aus einem historisch gewachsenen Systemverbund sollte eine integrierte Handels- und Logistikplattform entstehen, die zugleich als Grundlage für eine einheitliche Warehouse-Lösung innerhalb der Gruppe dient.

Im Rahmen der Evaluation setzte sich Opacc durch. Den Ausschlag gab vor allem die Möglichkeit, zentrale Prozesse ohne zusätzliche Schnittstellen auf einer gemeinsamen Plattform abzubilden. Hinzu kamen der Funktionsumfang von Opacc Warehouse und die Aussicht, künftige Erweiterungen ohne erneuten Systembruch anzubinden.
 

«Unser Ziel war es, vom ersten Tag nach der Umstellung ohne Unterbruch wieder produktiv zu sein. Das hat dank Opacc reibungslos geklappt.»

Felix Troll, CEO, Egli AG
Plattform statt Schnittstellen-Puzzle

Die 2026 eingeführte Lösung baut auf Opacc Opacc OXAS, ERP, CRM, DMAS, Warehouse und Mobile Warehouse auf. Alle Bereiche greifen auf dieselben zentralen Daten und Dienste zu. Dokumente hängen damit nicht lose neben den Geschäftsvorgängen, sondern sind direkt mit ihnen verbunden. Die Update-Garantie von Opacc stellt sicher, dass kundenspezifische Ausprägungen auch bei künftigen Versionen erhalten bleiben.

Im Handel ist das mehr als eine technische Komfortfrage. Jede zusätzliche Schnittstelle schafft Abstimmungsbedarf und eine weitere Fehlerquelle. Die Plattform hält Kunden-, Artikel-, Preis-, Lager- und Prozessdaten zentral verfügbar. Auch die spezifischen Prozesse der Egli AG konnten vollständig integriert werden.
 

© Egli AG
Wenn die Reihenfolge nicht der Norm folgt

Wie wichtig das ist, zeigt der Rackjobbing-Prozess. Mitarbeitende von Egli AG besuchen Verkaufsstellen, prüfen die Bestände und füllen die Regale direkt mit Ware aus dem Fahrzeug auf. Die Lieferung ist damit bereits ausgeführt, während die dazugehörige EDI-ORDERS-Meldung erst später in Opacc eintrifft und anhand einer definierten Logik der richtigen Lieferung zugeordnet wird.
Enterprise CRM unterstützt die Besuchsplanung und verbindet den Aussendienst mit den nachfolgenden Abläufen. Was im Regal geschieht, bleibt nicht in einer mobilen Einzellösung stecken, sondern fliesst in die zentralen Daten- und Warenströme ein.

Vom Regal bis in die Finanzen

Opacc Warehouse steuert die Lagerprozesse einschliesslich Chargenführung und das Mobile Warehouse bringt die Funktionen auf die mobilen Geräte der Logistik. Neue oder geänderte Adress-Stammdaten durchlaufen im Enterprise CRM ein nachvollziehbares Freigabe-Management durch die Buchhaltung.

Die Finanz-Applikation Microsoft Dynamics 365 ist inklusive Verkaufskosten an­gebunden; für Business Intelligence werden Parquet-Dateien exportiert[AT1.1]. So ver­bindet die Lösung operative Abläufe mit ­finanzieller Auswertung und Analyse. Eine wichtige Rolle spielt dabei Opacc DMAS.

Das intelligente Dokumentenmanagement schafft einen erheblichen Effizienzgewinn, sagt CEO Felix Troll. 

Integration als Wettbewerbsvorteil

Der Gewinn liegt nicht in einer einzelnen Funktion, sondern im Zusammenspiel: ERP, CRM, Dokumente, EDI und Warehouse arbeiten mit konsistenten Daten. Das verringert Systembrüche, macht Freigaben nachvollziehbar und verbessert die Planbarkeit. Zugleich erhält die Webstar-Gruppe eine Basis für weitere Warehouse-Anforderungen. Die Einführung setzt eine langjährige Zusammenarbeit mit Opacc fort. Für Egli AG ist die Plattform damit nicht bloss das digitale Gegenstück zum Warenlager,  sondern bildet ein Geschäft ab, in dem Aussendienst und Logistik eng ineinandergreifen. Und was Felix Troll ganz wichtig ist: «Der Support von Opacc ist erstklassig. Wir fühlen uns sehr gut betreut und können uns dadurch voll auf unser Kerngeschäft konzentrieren.»

© Egli AG
Facts

Anwender: Egli AG Import und Vertrieb, 8307 Effretikon, egli-import.ch

Branche: Import, Grosshandel und schweizweiter Vertrieb

Thema: ERP, CRM, EDI, Rackjobbing und Warehouse

Anbieter: Opacc Software AG, 6023 Rothenburg, www.opacc.ch

Lösung: Opacc OXAS, ERP, Enterprise CRM, DMAS, Warehouse und Mobile Warehouse

Mehr Informationen: www.opacc.ch/referenzen

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Dieser Beitrag wurde von der Opacc Software AG zur Verfügung gestellt und stellt die Sicht des Unternehmens dar. Computerworld übernimmt für dessen Inhalt keine Verantwortung.

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