Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

United Internet baut viele Stellen bei 1&1 Versatel ab

Die 1&1 AG hat ein Transformations- und Restrukturierungsprogramm bei ihrer Geschäftskundentochter 1&1 Versatel angekündigt. Dabei soll mehr als ein Viertel der Stellen wegfallen. Auch die United-Internet Tochter Ionos SE baut Stellen ab.
1&1 Firmensitz
© United Internet

Der United-Internet-Konzern reagiert auf schwache Zahlen bei seinen börsennotierten Tochtergesellschaften 1&1 AG und Ionos SE. Sie sollen durch kostensenkende Transformationsprogramme gestärkt werden. Bei 1&1 trifft es den Geschäftfskundenbereich 1&1 Versatel.

Mit einer umfassenden Weiterentwicklung von Organisation, Prozessen und IT-Strukturen soll dort die Produktivität erhöht werden. Das Programm sieht die Vereinfachung von Führungsstrukturen und den Abbau von Hierarchieebenen vor. Allerdings soll auch die Zahl der Vollzeitbeschäftigten von 1.350 auf 1.000 reduziert werden.

Die Anpassungen sollen sozialverträglich und im partnerschaftlichen Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen umgesetzt werden, heisst es von Unitad Internet. Zusätzlich zu bereits bestehenden Altersteilzeitvereinbarungen wird das Unternehmen Gespräche über die Ausgestaltung eines Freiwilligenprogramms aufnehmen.

Im Zusammenhang mit dem Transformations- und Restrukturierungsprogramm erwartet 1&1 im Jahr 2026 einmalige Aufwendungen in Höhe von rund 60 Millionen Euro. Nach vollständiger Umsetzung des Programms rechnet das Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2028 mit einem jährlichen Ergebnisbeitrag von rund 25 Millionen Euro, der die finanzielle Basis für Investitionen in die weitere Unternehmensentwicklung stärken soll.

Auch Ionos muss sparen

Auch die Tochter Webhosting-Tochter Ionos soll ein ähnliches Programm durchlaufen. Neben der Harmonisierung und Konsolidierung von technischen Plattformen und Prozessen sowie der konsequenten Nutzung Künstlicher Intelligenz soll die Mitarbeiterzahl von derzeit rund 3.800 auf rund 3.350 Vollzeitkräfte reduziert werden, wobei die Massnahme jeweils etwa hälftig Arbeitsplätze im In- und Ausland betreffen wird.

Der Personalabbau soll vornehmlich durch Freiwilligenprogramme unter Beachtung der besonderen Erfordernisse der jeweiligen Länder erfolgen. Die Programme sollen sozialverträglich und im partnerschaftlichen Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen gestaltet werden.

Die mit dem Transformationsprogramm verbundenen einmaligen Restrukturierungsaufwendungen werden sich auf rund 35 Millionen Euro belaufen und 2026 anfallen. Ab 2027 erwartet Ionos durch das Programm jährliche Kosteneinsparungen von bis zu 30 Millionen Euro, deren genaue Höhe und zeitliche Verteilung von den Annahmequoten der Freiwilligenprogramme abhängt.

Telekommunikation
Anzeige

Neueste Beiträge

Tim Höttges fordert auf der Digital X, die KI zu demokratisieren
Auf der Digital X in Köln diskutierten die Manager der Deutschen Telekom mit Vertretern von Politik, Unternehmen und der Wissenschaft vor über 6.000 Gästen unter anderem die Themen Künstliche Intelligenz, Digitale Souveränität und Sicherheit.
6 Minuten
11. Sep 2026
Brack ruft Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W wegen Stromschlaggefahr zurück
In Zusammenarbeit mit den Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) ruft Brack den Weltreiseadapter 4Smarts NOMAD GaN 20W zurück. Es besteht Stromschlaggefahr.
2 Minuten
11. Sep 2026
Smarte Städte: Stuttgart verdrängt München von der Spitze
Stuttgart ist die smarteste Stadt Deutschlands. Im Digital-Ranking des Bitkom löst die Schwabenmetropole München an der Spitze ab. Auf den dritten Platz kommt erneut Hamburg. Die grössten Aufsteiger sind Erlangen und Hildesheim.
4 Minuten
11. Sep 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige