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Lesedauer 4 Min.

ETH-Rat mit Konsultation zum Entwicklungsprojekt «FIT for the Future»

An seiner Sitzung vom 4./5. März hat der ETH-Rat entschieden, zwei Varianten zum Organisationsentwicklungsprojekt «FIT for the Future» in die interne Konsultation im ETH-Bereich zu schicken.
© ETH Rat

Er nahm die Mittelzuteilung an die Institutionen des ETH-Bereichs für das Jahr 2027 vor und verabschiedete die konsolidierte Berichterstattung 2025 über den ETH-Bereich an den Bund. Des Weiteren nahm er Kenntnis von einem Wechsel in der Schulleitung der EPFL.

Interne Konsultation zu «FIT for the Future» mit zwei Varianten

Der ETH-Rat strebt eine engere Zusammenarbeit und eine verstärkte Koordination im ETH-Bereich an. Ziel ist es, Synergien noch gezielter zu nutzen und administrative Hindernisse zu vermeiden. Der ETH-Bereich soll künftig von drei starken strategischen Pfeilern getragen werden: der ETH Zürich, der EPFL und den vier Forschungsanstalten unter einem gemeinsamen Dach.

Der ETH-Rat und die Institutionen des ETH-Bereichs hatten Anfang 2024 gemeinsam Ziele für eine zukunftsfähige Organisation und Struktur des ETH-Bereichs definiert. Darauf basierend haben sie zwei Modellvarianten zur Umsetzung dieser Ziele entwickelt. Diese unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich des Grads der Integration der vier Forschungsanstalten.

Im Vorschlag mit dem Arbeitstitel «Swiss National Labs» behalten die Forschungsanstalten ihre Rechtspersönlichkeiten. Dies im Unterschied zur Variante mit dem Arbeitstitel «Swiss National Lab», in der die vier Forschungsanstalten in eine Rechtspersönlichkeit zusammengeführt werden. Bei beiden Varianten erhalten die Forschungsanstalten einen neuen gemeinsamen Auftritt unter einem gemeinsamen Dach unter Beibehaltung ihrer Namen, ihrer Logos/Brands und ihrer Standorte.

Der ETH-Rat hat die zwei Varianten an seiner Sitzung vom 4./5. März 2026 diskutiert und entschieden, beide in die interne Konsultation im ETH-Bereich zu schicken. Diese beginnt nach der ETH-Ratssitzung und dauert bis Anfang Juni. Der ETH-Rat wird die Rückmeldungen auswerten und darauf gestützt voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte über das weitere Verfahren entscheiden. Mehr Informationen unter folgendem Link: https://ethrat.ch/eth-bereich/fit-for-the-future

Mittelzuteilung an die Institutionen des ETH-Bereichs für das Jahr 2027

Der ETH-Rat teilte an seiner Sitzung die Bundesmittel für das Jahr 2027 zu. Er legte die Finanzierung von Mitteln für zentral geplante, ETH-bereichsweite strategische Initiativen und Forschungsinfrastrukturen fest. Der grösste Teil der Bundesmittel für 2027 sprach der ETH-Rat den beiden Hochschulen ETH Zürich und EPFL sowie den vier Forschungsanstalten PSI, WSL, Empa und Eawag zu. Einerseits für deren Grundaufträge, andererseits für die Umsetzung der Entwicklungspläne.

Konsolidierte Berichterstattung 2025 des ETH-Rats über den ETH-Bereich

Der ETH-Rat verabschiedete die konsolidierte Berichterstattung 2025 über den ETH-Bereich. Der Geschäftsbericht und der Finanzbericht des ETH-Rats werden dem Bundesrat zur Genehmigung unterbreitet und im Anschluss auf der Website des ETH-Rats publiziert. In der konsolidierten Berichterstattung legt der ETH-Rat mit dem Geschäftsbericht Rechenschaft über die Erreichung der Strategischen Ziele des Bundesrats für den ETH-Bereich ab. Der Finanzbericht wird in Übereinstimmung mit internationalen Rechnungslegungsstandards erstellt. Er informiert detailliert und transparent über das Finanzjahr 2025.

Wechsel in der Schulleitung der EPFL

Ambrogio Fasoli ist seit 2025 akademischer Vizepräsident und Provost der EPFL. Er wird sein Amt am 31. März 2026 niederlegen. Der ETH-Rat dankt Ambrogio Fasoli für sein Engagement an der Spitze des Akademischen Vizepräsidiums der EPFL und für den ETH-Bereich. Als Mitglied der EPFL-Direktion hat er zahlreiche Entwicklungen in der akademischen Gemeinschaft gefördert und zur Stärkung des internationalen Ansehens der EPFL beigetragen. Nach dieser wichtigen Etappe wird er sich wieder verstärkt der Lehre und Forschung in seinem Fachgebiet, der Kernfusion, widmen, das sich derzeit in voller Expansion befindet. Die akademische Vizepräsidentschaft der EPFL wird bis zur Neubesetzung der Stelle interimistisch von der EPFL-Direktion wahrgenommen.
 

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