Ob Asteroidenabwehr, die Jagd nach neuen Welten oder Europas Weg zur Raketen-Unabhängigkeit: 2026 wird ein starkes Raumfahrtjahr - und die Schweiz ist mittendrin. Ein Überblick über die wichtigsten Missionen mit Schweizer Beteiligung.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat den Kontakt zur Mars-Sonde "Maven" verloren. Es werde daran gearbeitet, diesen Kontakt wiederherzustellen, sagte eine Nasa-Sprecherin der deutschen Nachrichtenagentur DPA.
Die Universität Genf löst ihr Informatikzentrum nach 50 Jahren auf. Das kündigte sie am Donnerstag an. Bei Studierenden führte die Ankündigung zu Protesten.
Die Luzerner Wirtschaftsförderung hat für das neu geplante Erdbeobachtungszentrum der ETH Zürich über 40 Standortvorschläge erhalten. Ein Entscheid soll im ersten Quartal 2026 fallen, wie die Wirtschaftsförderung und die ETH in einem gemeinsamen Communiqué mitteilten.
Die Vereinsversammlung von ICT-Berufsbildung Schweiz hat heute Dr. Alain Gut einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er übernimmt per sofort von Andreas W. Kaelin, der dem Verband seit dessen Gründung im Jahr 2010 vorstand.
Mehr als ein halbes Jahrhundert lang hat kein Mensch mehr den Mond besucht. Im kommenden Jahr soll sich das ändern. Eine US-Amerikanerin und drei US-Amerikaner werden, so alles klappt, Richtung Erdtrabant fliegen - und damit, bevor das China gelingt.
Schweizer Hochschulen wollen laut "NZZ am Sonntag" den Schutz vor Wissensspionage verstärken. Es sei naiv zu glauben, die Schweiz wäre nicht von Spionage betroffen, sagte ETH-Zürich-Rektor Günther Dissertori der Zeitung.
Das Eidgenössische Institut für Metrologie METAS engagiert sich für gemeinsame Metrologieforschung zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und technologischer Souveränität in Europa.
Die Schweiz ist rückwirkend per 1. Januar 2025 erneut an das europäische Forschungsprogramm Horizon Europe assoziiert. Bundesrat Guy Parmelin unterzeichnete am Montag in Bern gemeinsam mit EU-Kommissarin Ekaterina Sachariewa ein entsprechendes bilaterales Abkommen.
Der Europäische Forschungsrat ERC fördert mit insgesamt 684 Millionen Euro 66 interdisziplinäre Projekte. Zwölf der "ERC Synergy Grants" genannten Stipendien gehen teils in die Schweiz.