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Lesedauer 3 Min.

20 Jahre Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

Das 20-jährige Jubiläum der FHNW ist ein Meilenstein, der für zwei Jahrzehnte Innovation, Zusammenarbeit und Wissenstransfer steht.
© (Quelle: FHNW)

Mit ihrer Strategie 2035, ihrem während der letzten 20 Jahre aufgebauten Netzwerk sowie ihrer modernen Infrastruktur möchte die FHNW ihre markt- und innovationsorientierte Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sowie ihre anwendungsorientierte Forschung mit Praxispartnern weiter gezielt vorantreiben.

Entstehung der FHNW

Auf der Grundlage des Fachhochschulgesetzes 1996 und der vom Bund vorgesehenen Fachhochschulregionen einigten sich die Kantone in der Nordwestschweiz im Jahr 2004, die Fachhochschule Nordwestschweiz zu gründen. Hierfür mussten die vier Kantone die sechs bisher eigenständigen Bildungsinstitutionen: drei Fachhochschulen (FH Aargau inkl. PH Aargau, FH Solothurn, FH beider Basel), die Pädagogische Hochschule Solothurn, die Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit beider Basel sowie 2008 die Musikhochschule der Musik-Akademie Basel, in eine gemeinsame, vierkantonale Struktur integrieren – ein zukunftsorientierter Entscheid. Heute, 20 Jahre später, ist die FHNW ein von Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft getragenes Erfolgsmodell.

Meilensteine und Bilanz

Die FHNW startete 2006 mit 6 162 Studierenden. In den folgenden Jahren entstanden moderne Campus in Olten und Brugg-Windisch (2013), am Dreispitz in Basel (2014) sowie in Muttenz (2018). 2013 überschritt die FHNW die Marke von 10 000 Studierenden und 2019 folgte die institutionelle Akkreditierung der FHNW. Anfang 2025 lancierte sie ihre Strategie 2035 und startete die neue Hochschule für Informatik FHNW sowie die neue Hochschule für Technik und Umwelt FHNW.

Heute zählt die FHNW zehn Hochschulen, über 14 500 Studierende, 58 Studiengänge, rund 5 000 Weiterbildungsteilnehmende, 3 300 Mitarbeitende und 8 000 externe Lehrbeauftragte. Sie ist eine attraktive Aus- und Weiterbildungsstätte, eine gefragte Arbeitgeberin und mit ihren jährlich über 1 000 angewandten Forschungsprojekten mit Praxispartnern eine innovative Impulsgeberin mit externen Erträgen von 273 Millionen Franken und Trägerbeiträgen von 247 Millionen Franken pro Jahr.

Innovation gezielt fördern und Zukünfte gestalten

Die Strategie 2035 der FHNW setzt klare Schwerpunkte: Sie stärkt die Sichtbarkeit der zehn Hochschulen der FHNW und bündelt deren Expertise, um Antworten auf komplexe wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu liefern. Die FHNW versteht sich als Innovationsmotor und entsprechend praxisorientierte Problemlöserin. Ihr Ziel ist es, bestqualifizierte Fachkräfte hervorzubringen, die nicht nur für den Arbeitsmarkt bestens gerüstet sind, sondern diesen aktiv mitgestalten. Als entsprechend attraktive Arbeitgeberin schafft sie Freiräume für anwendungsorientierte Forschung und innovative Lehre und pflegt eine offene, dialogische Campus-Kultur, in welcher der Ansatz der interdisziplinären Zusammenarbeit zentral ist.

In ihren strategischen Zukunftsfeldern Zero Emission, New Work und Future Health bündelt die FHNW ihre fachlichen Kompetenzen und macht sie durch öffentliche Formate und internationale Kooperationen sichtbar. Gemeinsam mit europäischen Partnern in der Hochschulallianz ChallengeEU verbindet sie regionale Relevanz mit internationaler Expertise.

Beim alles durchdringenden Thema Künstliche Intelligenz arbeitet die FHNW an Lösungen für Qualitätssicherung, Datenschutz und Infrastruktur. Sie testet KI-Lernhilfen in der Lehre, bietet abgesicherte Systeme für Studierende und Mitarbeitende und forscht zu KI insbesondere in den Bereichen Informatik, Wirtschaft, Technik und Umwelt sowie Life Sciences. Dabei verfolgt die FHNW einen Netzwerk-Ansatz, um KI sowohl bei den Studierenden als auch bei den Mitarbeitenden der FHNW nicht nur verantwortungsvoll und zukunftsorientiert einzusetzen, sondern auch gemeinsam weiterzuentwickeln.

20 Jahre FHNW – ein Rückblick und Ausblick

Auf der Website FHNW finden Interessierte Einblicke in die Gründungsgeschichte, die wichtigsten Meilensteine, spannende Fakten zur FHNW sowie einen Ausblick in die Zukunft der FHNW.

Wissenschaft
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